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Für einen Dollar ins WSOP Paradies

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Für einen Dollar ins WSOP Paradies

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Für einen Dollar ins WSOP Paradies

Qualifier sind eine beliebte Methode, sich für hochpreisige Turniere zu qualifizieren. Ein deutscher Hobbyspieler hat dabei einen besonderen Schnapp gemacht.
Christian Giesl
Christian Giesl
© GGPoker
von Robin Scherr

Es ist eine dieser Geschichten, die nur das Pokerspiel schreibt. Christian Giesl, passionierter Hobbyspieler aus Weiden in der Oberpfalz, erwischte am vergangenen Wochenende beim Online-Poker den Lauf seines Lebens. Christian qualifizierte sich bei GGPoker mit nur $1 Einsatz für die WSOP Paradise und wird auf den Bahamas um das begehrte Bracelet der World Series of Poker und $1 Million Siegprämie spielen.

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GGPoker hatte exklusiv für Pokerspieler aus Deutschland Satellites mit $1 Buy-in für das $1.500 Millionaire Maker in Paradise der aktuell laufenden WSOP Online veranstaltet. Christian gewann eines dieser Satellites und setzte seinen Lauf beim Millionaire Maker gegen die Top-Spieler der Welt, wie zum Beispiel Daniel Negreanu, Ole Schemion und Leon Sturm, nahtlos fort. Nach zwei Spieltagen hatte der KFZ-Techniker-Meister das Unmögliche tatsächlich möglich gemacht und die ‚Final 100′ erreicht. Diese 100 Spieler haben rund $5.000 Preisgeld sicher und fliegen im Dezember auf die Bahamas, um im Atlantis Resort an den Livetischen das Bracelet und den Großteil von insgesamt $5 Millionen an Preisgeldern auszuspielen. Allein auf den Champion warten $1 Million.

Christian Giesl
Christian Giesl

Für den noch 39-Jährigen geht mit diesem Erfolg ein kaum für möglich gehaltener Traum in Erfüllung. Als Chris Moneymaker vor 20 Jahren den weltweiten Pokerboom auslöste, verliebte sich auch Christian in das Spiel, hegte aber nie die ganz großen Ambitionen. „Für mich ist Poker ein reines Hobby. Damals ging es mit Sachpreisturnieren los, heute spiele ich bei GGPoker online Microstakes-Turniere bis maximal $10 Buy-In. Mein größter Gewinn waren ca. $1.700, aber das liegt schon Jahre zurück.“ Es ist die Liebe zum Spiel, die Christian motiviert. Im Keller steht ein Pokertisch, an dem mit Familie und Freunden gespielt wird und auch die Pokerszene wird live und online aufmerksam verfolgt. Vor über 10 Jahren gab es dadurch eine Begegnung mit dem damals nur in der Pokerszene bekannten König des Internets Knossi. „Ich war im King‘s Casino, hatte über den Livestream ein Ticket für ein Turnier gewonnen. Knossi hatte den Stream kommentiert und mich direkt aufgefordert ein paar Minuten mitzumachen“, erinnert sich Christian.

Giesl und Knossi
Giesl und Knossi

Jetzt träumt Christian aber vom Final Table der WSOP und vom Gewinn des Bracelets und hat eine Bitte an die Pokergötter: „Der Sieg ist immer der Traum, muss er auch sein. Ich versuche einfach die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen und hoffe einfach, dass ich keinen Suckout kriege. Wenn ich durch einen Badbeat ausscheide, wäre das schon sehr enttäuschend.“ Online wäre es fast so weit gewesen. Bei noch 400 Spielern war Christian am Flop mit Pocketkings gegen ein Set Queens All-in, traf am River aber einen der zwei verbliebenen Kings im Deck. „Das war die Schlüsselhand auf dem Weg unter die letzten 100.“

Giesls Schlüsselhand
Giesls Schlüsselhand