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Endlich macht Moneymaker wieder Geld

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Moneymaker macht wieder Geld

2003 löste Chris Moneymaker mit seinem Sieg beim Main Event der WSOP den weltweiten Pokerboom aus. 21 Jahre später feiert der ehemalige Buchhalter aus Tennesse bei der Triton Poker Series in Montenegro erstmals ein Turniersieg auf dem High-Roller-Parkett.
Chris Moneymaker
Chris Moneymaker
© Triton Series
von Robin Scherr

„Ich konnte heute nicht verlieren“, sagte Moneymaker im anschließenden Interview. „Ich hätte es mit jeder Hand reinbringen können und hätte gewonnen. Ich bin einfach pur gelaufen.“ Tatsächlich stand der WSOP Champion von 2003 bereits an der Moneybubble vor dem Aus, verdreifachte aber mit einem As am River und war danach nicht mehr zu halten. „Ich habe einen 3-Outer getroffen, einen 6-Outer und dachte, das wird wie 2003. Ich werde keine einzige Hand mehr verlieren.“

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Chris Moneymaker
Chris Moneymaker

Der zweite Spieltag beim GGPoker $25.000 GGMILLION$ Live startete mit 32 Spielern, das erste Zwischenziel waren die 27 bezahlten Plätze. Statt Moneymaker ging Kiat Lee als letzter Spieler leer aus, im weiteren Verlauf verabschiedeten sich unter anderem auch Patrik Antonius (17./$55.000), Phil Ivey (14./$61.100) sowie als bester Deutscher Hossein Ensan (13./$13.000), der WSOP Champion von 2019.

Moneymaker dagegen eliminierte Byron Kaverman (10./$77.500) an der Bubble zum Final Table, den er dadurch bereits als Chipleader erreichte. Dort lief es auf ein Duell mit Brian Kim hinaus, gegen den Moneymaker bei noch vier Spielern mit K♣9♣ gegen Pocket Queens All-in war und diesmal den rettenden King am River traf. Im abschließenden Heads-up bekam der mittlerweile 49-Jährige die Chips dann in Führung liegend mit A♣10♣gegen A♠8♥in die Mitte, traf noch eine Zehn am Flop und feierte Augenblicke später seinen ersten Titelgewinn bei der Triton Series für $903.000 Prämie. Brian Kim kassierte als Runner-up $609.000 Preisgeld.