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Große Ehre für Radprofi Degenkolb

Große Ehre für Radprofi Degenkolb

John Degenkolb gewann 2015 den Rad-Klassiker Paris-Roubaix. Fünf Jahre später wird dem 31-Jährigen nun eine große Ehre zuteil.
Große Ehre für Radprofi John Degenkolb
Große Ehre für Radprofi John Degenkolb
© Getty Images
Sportinformationsdienst
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von Sportinformationsdienst

Große Ehre für den deutschen Radprofi John Degenkolb: Fünf Jahre nach seinem Sieg bei Paris-Roubaix wird eine der berühmten Kopfsteinpflasterpassagen des wichtigsten Frühjahrsklassikers nach dem 31-Jährigen benannt.

Künftig wird der mit 3700 m längste Pave-Sektor Hornaing–Wandignies-Hamage den Namen Degenkolbs tragen.

Degenkolb sprachlos

Degenkolb ist der erste aktive Radprofi, der auf diese Weise gewürdigt wird. Zudem erhielten bisher nur Franzosen diese Auszeichnung. "Ich bin sprachlos", sagte Degenkolb, der von einer "unglaublichen Ehre" sprach. Die offizielle Einweihung des Degenkolb-Paves findet am 10. Februar (15.15 Uhr) auf dem Kopfsteinpflasterstück in der Gemeinde Erre statt.

Der Profi vom Team Lotto-Soudal wird für seine Verdienste bei und um das Rennen geehrt. 2015 hatte er die "Königin der Klassiker" als erster Deutscher nach Josef Fischer (1896) gewonnen, 2018 folgte der Triumph bei der Roubaix-Etappe der Tour de France.

Maßgeblich für die Ehrung war aber Degenkolbs Einsatz für das Roubaix-Nachwuchsrennen, das er mit einer Crowdfundig-Kampagne vor dem Aus bewahrte.

Zudem engagiert er sich ehrenamtlich für die "Amis de Paris-Roubaix", die "Freunde von Paris-Roubaix", die sich unter anderem für den Erhalt des Kopfsteinpflasters einsetzen.

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