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Radsport: Suleiman Kangangi aus Kenia stirbt nach einem Sturz in den USA

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Radsport: Suleiman Kangangi aus Kenia stirbt nach einem Sturz in den USA

Radprofi stirbt nach Highspeed-Unfall

Radprofi stirbt nach Highspeed-Unfall

Folgenschweres Unglück bei einem Schotterrennen in den USA: Der kenianische Radsportler Suleiman Kangangi ist nach einem Sturz gestorben.
Suleiman Kangangi ist bei einem Schotterrennen verunglückt
Suleiman Kangangi ist bei einem Schotterrennen verunglückt
© Imago
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von SPORT1

Tragische Nachricht aus dem Radsport!

Der kenianische Athlet Suleiman Kangangi ist am Samstag während eines Rennens in den USA bei einem Unfall mit hoher Geschwindigkeit ums Leben gekommen.

Kangangi, der für das in Ostafrika ansässige Team Amani fuhr, nahm am Overland Schotterrennen in Vermont teil - einer 59 Meilen langen Tortur samt einem Höhenunterschied von fast 7.000 Metern.

„Sule ist unser Kapitän, Freund und Bruder. Er ist auch Vater, Ehemann und Sohn. Wenn Giganten fallen, bleiben klaffende Löcher zurück. Sule war ein Riese. Anstatt uns an der Spitze des Teams zu führen, wird er uns nun als unser Leitstern anführen, während wir bei der Verwirklichung seines Traums weitermachen“, teilte der Rennstall in einer Erklärung mit.

Der 33-Jährige wurde 2017 Dritter bei der Tour of Rwanda, als er für das deutsche UCI Continental Team Bike Aid fuhr, ehe er auf Schotterrennen umstieg. Bei seinem neuen Arbeitgeber hatte sich Kangangi zum Ziel gesetzt, „die Entwicklung junger ostafrikanischer Radsportler“ vor allem aus Ruanda, Uganda und Kenia zu unterstützen.

Kenias Präsidentenhaus gedenkt Kangangi

„Mein herzliches Beileid an seine Familie und die gesamte Radsportgemeinschaft, die einen talentierten Radsportler, einen Mentor und einen Freund verloren hat“, schrieb Rachel Ruto, die Frau des designierten kenianischen Präsidenten William Ruto, bei Twitter.

Ruto ergänzte: „Wir alle werden ihn als Individuum vermissen. Kenia hat einen Champion verloren. Ruhe in Frieden, Sule.“

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Auch bei den Veranstaltern in Vermont war die Trauer nach dem schweren Crash allgegenwärtig.

„Vermont Overland ist untröstlich“, sagte der Organisator Ansel Dickey in einem Statement. „Wir sprechen seiner Familie, seinen Freunden, dem Team Amani und dem kenianischen Volk unser tiefstes Mitgefühl aus.“

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