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Tour de Romandie: Vernon gewinnt - Patzer überschatten Rennen

Kuriose Patzer bei Giro-Vorbereitung

Radprofi Ethan Vernon hat die erste Etappe der Tour de Romandie gewonnen. Das Rennen liefert jedoch zwei ungewohnte Kuriositäten.
Bei der Tour de Romandie bereiten sich die Fahrer auf den Giro d'Italia
Bei der Tour de Romandie bereiten sich die Fahrer auf den Giro d'Italia
© Imago
Radprofi Ethan Vernon hat die erste Etappe der Tour de Romandie gewonnen. Das Rennen liefert jedoch zwei ungewohnte Kuriositäten.

Radprofi Ethan Vernon hat die erste Etappe der Tour de Romandie gewonnen und ist der neue Führende in der Gesamtwertung.

Der Brite vom Team Soudal-Quick Step setzte sich nach 170,9 Kilometern in Valle de Joux im Zielsprint durch und übernahm das Gelbe Trikot von Teamkollege Josef Cerny. Der Tscheche hatte am Dienstag den Prolog gewonnen.

Überschattet wurde das Rennen jedoch von zwei kuriosen Patzern. So zog Jubo-Visma kurz vor dem zweiten Zwischensprint das Tempo und positionierte Tobias Voss, um 15 Bonus-Sekunden zu sammeln und damit die Gesamtführung zu übernehmen.

Das Problem ist jedoch, dass es diese Zeitbonifikation bei der Tour nicht gibt. Somit sammelte Voss lediglich 15 Punkte für die Sprintwertung.

Rad-Profis verfahren sich bei Tour de Romandie

Rund 15 Kilometern kam es dann zur nächsten Kuriosität. So wurde die abgehängte Sprintergruppe mit Top-Fahrer Fernando Gaviria fehlgeleitet.

Der Fehler fiel den Profis, die zu dem Zeitpunkt bereit über sechs Minuten Rückstand hatten, mit etwas Verspätung erst auf, sodass sie mitten auf der Straße wenden. Am Enden kamen sie mit fast elf Minuten Verspätung ins Ziel.

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Aus deutscher Sicht lief es durchwachsen. Nikias Arndt (Buchholz/Bahrain Victorious) erreichte als Elfter zeitgleich mit der Spitze das Ziel. Nico Denz (Waldshut-Tiengen/Bora-hansgrohe), der im Prolog als Vierter knapp das Podest verpasst hatte, wurde 14. und fiel in der Gesamtwertung auf Platz fünf zurück.

Die Rundfahrt in der Westschweiz gilt traditionell als wichtigstes Vorbereitungsrennen auf den am 6. Mai beginnenden Giro d‘Italia. Einige Topfavoriten wie Weltmeister Remco Evenepoel (Belgien/Soudal-Quick Step) sind aber nicht am Start. Die zweite Etappe führt am Donnerstag über 162,7 bergige Kilometer von Morteau nach La Chaux-de-Fonds. Die Rundfahrt endet am kommenden Sonntag in Genf.

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Mit Sport Information-Dienst (SID)