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Nach Tour-Sieg: Vingegaard deutet Abschied an

Vingegaard deutet Abschied an

Besondere Ehre für Toursieger Jonas Vingegaard - der einen Abschied aus seiner Heimat andeutet
Gut 25 Jahre nach seinem Triumph bei der Tour de France und zahlreiche Negativ-Schlagzeilen später will der einstige Rad-Star Jan Ullrich seine Geschichte erzählen - "die ganze Geschichte", wie er selbst sagt. Die Doku "Jan Ullrich - Der Gejagte" gibt es ab 28. November exklusiv bei Prime Video.
Besondere Ehre für Toursieger Jonas Vingegaard - der einen Abschied aus seiner Heimat andeutet

Besondere Ehre für Toursieger Jonas Vingegaard: Anlässlich des zweiten Triumphs des 26-Jährigen bei der Frankreich-Rundfahrt wurde die Brücke über den Großen Belt in der Nacht auf Montag in den dänischen Nationalfarben Rot und Weiß erleuchtet.

Das rund 18 km lange Bauwerk verbindet die Inseln Seeland und Fünen.

Dominator Vingegaard hatte seinen zweiten Coup am Sonntag in Paris gefeiert - für seine Landsleute aber auch eine weniger gute Nachricht parat: Er hegt Umzugspläne. "Vielleicht", antwortete er mit einem vielsagenden Lächeln auf die Frage der Zeitung Ekstrabladet, ob er seinen Wohnort in die Schweiz verlegen werde, wie Freundin Trine Hansen angedeutet hatte.

In Vingegaards Heimat ist es zu flach

Zuhause, gab Vingegaards Lebensgefährtin zu bedenken, sei es schlicht zu flach. "Wir können nicht in Dänemark leben, weil es dort leider keine Berge gibt", sagte sie am Sonntag in Paris. Auch wolle die Familie der kleinen Tochter Frida zuliebe an einen Ort ziehen, der dem Herrn Papa berufsmäßig mehr entgegenkommt, damit dieser häufiger bei seinen Lieben bleiben könne.

Den hier und da geäußerten Zweifeln an der Leistung ihres Partners begegnete Hansen mit einer klaren Botschaft.

„Bei uns in der Familie gilt, dass man so etwas nicht tut, weil es Betrug wäre“, sagte sie über den Einsatz unerlaubter Mittel. Die Blutproben von Vingegaard könne man gerne „50 Jahre lang aufbewahren, denn dann ist er immer noch sauber“.