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Radsport: Jumbo-Visma gibt neuen Teamnamen bekannt

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Radsport: Jumbo-Visma gibt neuen Teamnamen bekannt

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Neuer Teamname für Jumbo-Visma fix

Nach Spekulationen um einen neuen Sponsor hat der niederländische Radrennstall Jumbo-Visma seinen neuen Teamnamen verkündet.
Auch bei der Tour fährt Vingegaard unter neuem Teamnamen
Auch bei der Tour fährt Vingegaard unter neuem Teamnamen
© AFP/SID/Anne-Christine POUJOULAT
. SID
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von SID

Der niederländische Radrennstall Jumbo-Visma fährt ab der Saison 2024 unter dem Namen Visma-Lease a Bike. Das teilte das Erfolgsteam des zweimaligen Tour-de-France-Siegers Jonas Vingegaard am Freitag mit.

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Die Namensänderung, die neben der Männer- auch die Frauen- und U23-Mannschaft betrifft, erfolgt aufgrund des Rückzugs des bisherigen Hauptsponsors Jumbo. Die niederländische Supermarktkette hatte bereits Ende März ihren künftigen Austritt verkündet.

In den vergangenen fünf Jahren fungierte das Softwareunternehmen Visma als zweiter Titelsponsor, das belgische Unternehmen Lease a Bike trat zum 1. Januar 2023 als Subsponsor bei. Nun werden die Schriftzüge beider Firmen die Brust der Trikots zieren. Der Vertrag laufe auf unbestimmte Zeit.

Mega-Fusion geplatzt

Nach Jumbos angekündigtem Ausstieg hatten Gerüchte über eine spektakuläre Fusion der beiden Topteams Jumbo-Visma und Soudal-Quick Step für Aufsehen in der Radsportwelt gesorgt. Diese war letztlich geplatzt. Zu viele unsichere Faktoren hätten laut übereinstimmenden belgischen Medienberichten dazu geführt, dass die weit fortgeschrittenen Gespräche der beiden Rennställe ohne Einigung beendet wurden.

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Sportlich hatte das Männerteam von Jumbo-Visma in der abgelaufenen Saison Historisches erreicht. Die Mannschaft um den deutschen Sportdirektor Grischa Niermann entschied alle drei großen Landesrundfahrten für sich - mit drei verschiedenen Siegern.

Zunächst triumphierte der Slowene Primoz Roglic, der ab dem kommenden Jahr für den deutschen Rennstall Bora-hansgrohe fährt, beim Giro d‘Italia. Dann gewann Vingegaard erneut die Frankreich-Rundfahrt. Edelhelfer Sepp Kuss setzte sich schließlich bei der Vuelta a Espana überraschend die Krone auf, vor seinen beiden Teamkollegen Vingegaard und Roglic.