Anzeige
Home>Radsport>Tour de France>

Radsport: Deutsche Süßemilch erleidet Horror-Sturz bei Tour de France

Tour de France>

Radsport: Deutsche Süßemilch erleidet Horror-Sturz bei Tour de France

Anzeige
Anzeige

Deutsche erleidet Horror-Sturz

Deutsche erleidet Horror-Sturz

Die deutsche Bahn-Weltmeisterin Laura Süßemilch bricht sich bei der Tour de France der Frauen zwei Wirbel. Die 25-Jährige kann nicht länger an der Tour teilnehmen.
Die Tour de France der Frauen erlebt schwere Unfälle
Die Tour de France der Frauen erlebt schwere Unfälle
© AFP/SID/JEFF PACHOUD
SID
SID
von SID

Eine Serie von schweren Stürzen hat die zweite Etappe der Tour de France der Frauen überschattet.

Betroffen war unter anderem die deutsche Bahn-Weltmeisterin Laura Süßemilch, die gut 22 Kilometer vor dem Ziel in Provins heftig zu Fall kam.

Die 25-Jährige vom belgischen Team Plantur-Pura war bereits beim Auftakt am Sonntag in Paris in der Schlussrunde gestürzt.

Wenn du hier klickst, siehst du Instagram-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Instagram dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Süßemilch (Weingarten) lag regungslos am Straßenrand, zunächst war unklar, wie schwer es die 25-Jährige erwischt hat. Ihr Team gab später bekannt, es seien zwei Wirbel gebrochen, Süßemilch müsse vorerst eine Halskrause tragen.

Italienerin erleidet Schädel-Hirn-Trauma

„Erstmal haben wir jetzt meine Wunden am Arm und Oberschenkel gereinigt und ich habe geduscht. Im Hotel wird dann unser Arzt nochmal genauer schauen und wir werden gucken, wie es sich heute Abend entwickelt“, sagte Süßemilch radsport-news.com.

Des Weiteren erklärte sie auch, dass sie etwas Kopfschmerzen habe: „Ich kann mich nicht genau erinnern, bin auch auf den Kopf gefallen. Es ging eine Welle nach rechts und ich fuhr leicht versetzt – an mehr kann ich mich nicht erinnern. Dann lag ich auf dem Boden“, so die Weltmeisterin in der Mannschaftsverfolgung.

Kurz vor ihr waren bereits die Italienerin Marta Cavalli und Nicole Frain aus Australien zu Boden gegangen. Wie ihr Team FDJ-Suez am Montagabend bestätigte, erlitt Cavalli ein Schädel-Hirn-Trauma.

Tour de France: Vos sprintet ins Gelbe Trikot

Nach 136,4 km vom Startort Meaux setzte sich Marianne Vos (Jumbo-Visma) im Sprint durch und eroberte das Gelbe Trikot, die Niederländerin war am Vortag als Zweite nur knapp geschlagen worden.

Vos setzte sich vor Silvia Persico (Italien) und Katarzyna Niewiadoma (Polen) durch. Straßenrad-Meisterin Liane Lippert (Team DSM) war als 35. beste Deutsche. (SERVICE: der Radsport-Kalender)

„Es ist ein schöner Tag“, sagte Vos. Es sei „definitiv der beste Sieg“ ihrer bisherigen Karriere gewesen. Weiter geht es am Dienstag mit dem dritten Teilstück von Reims nach Epernay (133,6 km).

Die „Tour de France Femmes“ endet am Sonntag nach acht Etappen auf der legendären Planche des Belles Filles in den Vogesen.