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Tour de France: Tadej Pogacar knöpft Jan Ullrich historische Bestmarke ab

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Tour de France: Tadej Pogacar knöpft Jan Ullrich historische Bestmarke ab

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Pogacar knüpft Ullrich Bestmarke ab

Pogacar knüpft Ullrich Bestmarke ab

Tadej Pogacar scheint sich über sein Weißes Trikot ehrlich gefreut zu haben.
Am Freitag, 1. Juli wird erstmals in Kopenhagen das große Spektakel die Tour de France mit 21 Etappen eröffnet. In diesem Jahr werden 176 Fahrer der 22 Teams an den Start gehen.
. SPORT1
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von SPORT1

Tadej Pogacar hat bei der Tour de France zwar nicht das Gelbe, aber immerhin das Weiße Trikot gewonnen. Er war damit der beste Fahrer in der Nachwuchswertung - und das mit einem historisch großen Abstand.

Denn unter den Fahrern, die nach dem 1. Januar 1997 geboren sind, konnte niemand mit dem Slowenen mithalten. Der Zweitplatzierte Tom Pidcock lag ganze 58:32 Minuten zurück.

Das ist der größte Abstand seit Jan Ullrich - der deutsche Radstar hatte 1997 immerhin noch 45 Minuten auf seinen schärfsten Verfolger unter den „Jungen“ herausgefahren. Seitdem war der Vorsprung nie mehr auch nur annähernd so groß.

Pogacar war als klarer Favorit in die Frankreich-Rundfahrt gegangen - doch er wurde seiner Rolle diesmal nicht gerecht. Der Sieger der Jahre 2020 und 2021 fuhr eigentlich wieder eine starke Tour, doch gegen seinen Konkurrenten Jonas Vingegaard war kein Kraut gewachsen.

Tour de France: Pogacar gegen Vingegaard chancenlos

Dabei hatte alles so gut angefangen für Pogacar. In der ersten Woche wirkte der Slowene wie der Dominator der vergangenen beiden Jahre, überrumpelte immer wieder seine Konkurrenten und holte zwei seiner insgesamt drei Etappensiege. Dann aber kamen die Alpen und dort der erste große Einbruch in Pogacars Karriere.

Beim Anstieg hinauf zur Bergankunft auf dem Col du Granon gingen bei ihm knapp fünf Kilometer vor dem Ziel alle Lichter aus. Vingegaard fuhr fast drei Minuten heraus, entriss Pogacar das Gelbe Trikot und gab es anschließend nicht mehr her. (SERVICE: der Radsport-Kalender)

Der Slowene präsentierte sich mehrfach als guter Verlierer und gratulierte dem neuen Tour-Überflieger fair.

In den beiden Jahren zuvor hatte Pogacar jeweils drei Trikots auf seinen Namen vereinen können: Das gelbe des Gesamtführenden, das weiße des besten Jungprofis und das gepunktete des besten Bergfahrers. Diesmal muss er sich also mit dem Weißen Trikot begnügen.

Im nächsten Jahr dürfte Pogacar dann aber den nächsten großen Angriff auf den dritten Tour-Gesamtsieg starten - und das weiße Trikot wieder im Vorbeigehen mitnehmen.