Tour de France>

Tour de France LIVE: Deutscher Sieg auf Wundertüten-Etappe? - Die 8. Etappe im TV, Stream, Ticker

Wundertüten-Etappe: Deutscher Sieg?

Nach zwei harten Tagen in den Bergen kommen die Sprinter wieder zum Zug. Mischt Phil Bauhaus erneut im Kampf um den Tagessieg mit?
Im Frühjahr war Tadej Pogacar der haushohe Favorit auf den Sieg der diesjährigen Tour de France. Doch Jonas Vingegaard hat aktuell gute Chancen, seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen.
Nach zwei harten Tagen in den Bergen kommen die Sprinter wieder zum Zug. Mischt Phil Bauhaus erneut im Kampf um den Tagessieg mit?

Ein Massensprint? Der Sieg eines Ausreißers?

Die 200,7 km lange achte der Etappe der 110. Tour de France ist eine Wundertüte. Nach einem rund 130 km langen Einrollen sind die letzten 70 km durch das Perigord mit drei Bergwertungen der 3. und 4. Kategorie recht selektiv.

Die letzte gewertete Steigung, die Cote de Condat-sur-Vienne (4. Kategorie), wird nur 9,5 km vor dem Ziel erreicht. Sie bietet damit die perfekte Gelegenheit für eine Attacke - sei es aus dem Hauptfeld oder aus einer Fluchtgruppe heraus.

Was jetzt schon klar sein dürfte: Der Sieger in Libourne wird wahrscheinlich nicht der klassische sprinter-Typ sein. Die Zielgerade hat nochmal eine leichte Steigung in petto. Daher dürften eher bergfeste Sprinter hier im Vorteil sein.

Deutsche Chancen?

Der slowenische Top-Star Tadej Pogacar hat gute Erinnerungen an den Startort Libourne. Vor zwei Jahren begann hier das Einzelzeitfahren der vorletzten Etappe, auf der er seinen zweiten Tour-Gesamtsieg perfekt machte.

Bei einem Massensprint hat Phil Bauhaus Chancen auf einen Erfolg, in einer Fluchtgruppe könnten sich Georg Zimmermann oder Nils Politt versuchen.

Es wäre der zweite deutsche Etappensieg in Limoges. Bei der Tour 2016 siegte Ex-Profi Marcel Kittel.

Tour der France LIVE: So können Sie die Tour 2023 verfolgen

Wer sind die Favoriten auf den Tour-Gesamtsieg?

Pogacar und Vingegaard gelten weiterhin als die einzig möglichen Sieger dieser Tour. Vingegaard triumphierte im Vorjahr und versaute dem Slowenen den dritten Titel in Folge.

-----

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)