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Tour de France: Tour-Aus wegen Geburt? Wout van Aert äußert sich zu Gerüchten

Tour-Aus? Das sagt van Aert

Nachdem darüber spekuliert wurde, dass Wout van Aert die Tour aufgrund der bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes verlassen könnte, nimmt der Belgier nun Stellung zu den Gerüchten.
Im Frühjahr war Tadej Pogacar der haushohe Favorit auf den Sieg der diesjährigen Tour de France. Doch Jonas Vingegaard hat aktuell gute Chancen, seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen.
Nachdem darüber spekuliert wurde, dass Wout van Aert die Tour aufgrund der bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes verlassen könnte, nimmt der Belgier nun Stellung zu den Gerüchten.

Steht Wout van Aert vom Team Jumbo-Visma vor dem Aus bei der Tour de France?

Die Frage kam auf, nachdem Mattias Skjelmose vom Team Lidl-Trek im dänischen Fernsehen darüber spekuliert hatte, dass der Belgier lieber bei der Geburt seines zweiten Kindes dabei sein wolle.

Van Aert selbst nahm dazu nun Stellung.

„Ich habe kurz mit meiner Frau gesprochen, um zu hören, dass alles okay ist“, erklärte dieser, zeigte sich aber verwundert über die Spekulationen. „Also ich weiß nicht, woher das Gerücht kommt, aber ich fahre bei der Tour hoffentlich so lange wie möglich.“

Weiter gab er an, dass der Geburtstermin seines zu erwartenden Sohnes erst nach dem Tour-Ende liegt und scherzte darüber, dass ihn vielleicht ein paar Leute im Peloton nach Hause schicken wollten.

Tour de France: Heimreise wäre ein absoluter „No-Brainer“

Falls die Geburt aber entgegen der Erwartungen noch während der Tour anstehe, wäre seine Heimreise ein absoluter „No-Brainer“, gab der 28-Jährige dennoch zu verstehen.

„Es wäre natürlich ein großer Verlust, wenn Wout aussteigen würde“, zeigte Jumbo-Visma Sportdirektor Grischa Niermann Verständnis. Falls es soweit kommen würde, sei das aber selbstverständlich ok.

„Es gibt wichtigere Dinge im Leben“, machte er klar. „Wir wussten schon vor der Tour, dass es eine Möglichkeit ist, weil er bei der Geburt seines Sohnes zuhause sein will.“