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Tour de France: Doping-Test verpasst! Vingegaard verrät Details

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Tour de France: Doping-Test verpasst! Vingegaard verrät Details

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Tour-Sieger: Doping-Test verpasst!

Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard verrät Details zu einem verpassten Doping-Test. Der Generalverdacht gegen die Rad-Stars ärgert den Dominator.
Jan Ullrich war der gefeierte Star der Radsport-Szene. SPORT1 blickt zurück auf die Karriere des einstigen Tour-Siegers.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Erstaunliches Geständnis von Tour-Dominator Jonas Vingegaard!

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Der zweimalige Sieger der Tour de France hat zugegeben, dass er einen verpassten Doping-Test in seiner Akte stehen hat.

Es handelt sich um einen Vorfall aus dem Jahr 2019 - deutlich vor seinen Tour-Siegen 2022 und 2023. Dem dänischen Ekstra Bladet verriet Vingegaard, wie es dazu kam, dass er beim Besuch der Doping-Kontrolleure nicht reagierte.

Details zum verpassten Doping-Test von Vingegaard

„Ich hatte mein Handy in der Küche gelassen und die Türklingel hat nicht funktioniert. Sie haben versucht, mich anzurufen, aber es war klar, dass es unmöglich ist, mich zu erreichen“, berichtete der 26-Jährige.

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Das sei „natürlich nicht cool“ gewesen, „aber sie sind dann zwei Tage später gekommen. Du wirst dann da getestet, aber natürlich ist es nicht toll, wenn so ein verpasster Test über dir schwebt.“

Tour-Dominator spricht über Test-Stress

Ein einzelner verpasster Test ist für einen Profisportler gemäß der Statuten der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) noch kein größeres Problem - erst nach mehreren Verstößen droht eine Sperre.

Als Dominator der Radsportszene ist sich Vingegaard der Skepsis vieler Beobachter bewusst und beteuert mit Blick auf die verpasste Probe 2019: „Es nicht schön, wenn man einen Test verpasst. Es ist definitiv etwas, worüber ich nachdenke, um sicherzustellen, dass es nicht wieder passiert.“

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Insgesamt werde er rund 60-70 Mal pro Jahr getestet, führte Vingegaard aus. Er müsse, wie auch seine Kollegen, täglich ein Zeitfenster angeben, um für mögliche Kontrollen zur Verfügung zu stehen.

„Man muss es sich immer merken“, sagte er über das System: „Es ist mühsam, aber wenn ich nur zu Hause bin, ist es nicht so schwierig.“

„Es ist eine Schande, dass ...“

Die zahlreichen Tests im modernen Profiradsport seien eine „gute Sache“, so Vingegaard, der sich aber bewusst ist, dass Zweifel dadurch nicht gänzlich ausgeräumt werden können. „Es hilft. Alle Tests sind negativ, aber in gewisser Weise klingt das hohl, weil sie vor 20 Jahren auch getestet wurden“, sagte der Däne.

Dennoch sei der Radsport heutzutage deutlich sauberer als in der Doping-Hochzeit in den 1990er und 2000er-Jahren: „Ich nehme nichts, und da ich die Tour de France zweimal gewinnen konnte, ohne etwas zu nehmen, glaube ich, dass alle anderen auch nichts nehmen“, sagte Vingegaard. „Ich denke, es ist eine Schande, dass wir unter dem leiden, was vor 20-30 Jahren passiert ist.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)