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Tour de France: Nach Chips-Attacke auf Pogacar - Übeltäter darf nur kurz aufatmen

Übeltäter wieder auf freiem Fuß

Nachdem er Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mit Chips beworfen hatte, ist der Radsport-Fan vorläufig auf freiem Fuß. Der Boss der Profi-Vereinigung kündigt aber Konsequenzen an.
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Nachdem er Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mit Chips beworfen hatte, ist der Radsport-Fan vorläufig auf freiem Fuß. Der Boss der Profi-Vereinigung kündigt aber Konsequenzen an.

Ein Zuschauer ist am Samstag nach der 14. Etappe der Tour de France festgenommen worden, nachdem er kurz vor dem Ziel sowohl Tadej Pogacar als auch Jonas Vingegaard mit Chips beworfen hatte.

Nachdem er am Sonntag verhört worden war, ist er nun offenbar wieder auf freiem Fuß. Nach übereinstimmenden Medienberichten haben weder Vingegaards Team Visma | Lease a Bike noch Pogacars UAE Team Emirates Anzeige erstattet, sodass der Mann zunächst ohne ernsthafte Konsequenzen davonkam.

Für ihn könnte die gefährliche Aktion dennoch Folgen haben. Denn Adam Hansen, Präsident der Radprofi-Vereinigung CPA, kündigte bereits rechtliche Schritte gegen den 32-Jährigen an – auch um Nachahmungstäter abzuschrecken.

CPA-Boss kündigt Konsequenzen an

„Wir werden auf jeden Fall rechtliche Schritte einleiten“, sagte Hansen am Sonntag der britischen Zeitung Telegraph: „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass auch dann, wenn die Leute nicht von der Polizei erwischt werden, rechtliche Schritte eingeleitet werden.“

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, war der alkoholisierte junge Mann noch am Samstagabend festgenommen worden.

Nachdem sein Alkoholspiegel noch zu hoch gewesen sei, wurde er erst am Sonntag verhört.

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Die CPA hatte in der Vergangenheit bereits bei einem ähnlichen Fall Maßnahmen ergriffen. Vor drei Jahren kam nicht nur der Deutsche Tony Martin zu Fall, nachdem eine Zuschauerin, die ein Schild mit der Aufschrift „Allez Omi-Opi“ in die Kameras hielt, eine Kettenreaktion auslöst hatte.

Insgesamt etwa 50 Fahrer stürzten in Folge dieses Vorfalls vom Rad. Im Dezember 2021 wurde die Frau zu einer Zahlung von 1200 Euro verurteilt.