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Deutsche für Tour de France nominiert

Deutsche für Tour de France nominiert

Zwei Deutsche werden für die Tour de France nominiert. Einer könnte dabei etwas ganz Besonderes schaffen.
Pascal Ackermann könnte etwas Besonderes gelingen
Pascal Ackermann könnte etwas Besonderes gelingen
© IMAGO/Sirotti
Zwei Deutsche werden für die Tour de France nominiert. Einer könnte dabei etwas ganz Besonderes schaffen.

Radprofi Pascal Ackermann erhält eine weitere Chance auf das Sprinttriple. Der 32-Jährige aus Kandel wurde von seinem australischen Team Jayco-AlUla für die 113. Tour de France nominiert, die am 4. Juli in Barcelona startet.

Nach drei Etappensiegen beim Giro und zwei Erfolgen bei der Vuelta fehlt dem Routinier noch der Tagessieg bei der Frankreich-Rundfahrt, um seine Sammlung bei den Grands Tours zu vervollständigen.

Zuletzt gehörte Ackermann aber nicht mehr zur ersten Liga der Topsprinter, sein letzter Profisieg liegt mehr als ein Jahr zurück. Im Vorjahr spurtete er für das damalige Team Israel-Premier Tech bei seiner zweiten Tour-Teilnahme klar an einem Etappensieg vorbei, schaffte es nur zweimal in die Top 10 (Platz vier und acht).

Gelingt Ackermann das Sprinttriple?

Bei seinem späten Tour-Debüt 2024 war Ackermann immerhin dreimal Dritter geworden. Zuletzt hatte der frühere deutsche Meister beim Giro wegen eines Magen-Darm-Infekts aufgeben müssen.

Bei Jayco muss sich Ackermann die Rolle der ersten Sprint-Option mit dem Australier Michael Matthews (35) teilen. Der viermalige Tour-Etappensieger (zuletzt 2022) ist allerdings eher der Mann für die schwereren Finishs.

Zum Jayco-Aufgebot, das der frühere Gesamtvierte Ben O’Connor (Australien) anführt, gehört in Felix Engelhardt ein weiterer deutscher Profi.