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Vielseitigkeitsreiter in Aachen abgeschlagen

Vielseitigkeitsreiter in Aachen abgeschlagen

Die deutsche Vielseitigkeits-Equipe erlebt beim CHIO in Aachen einen sehr durchwachsenen Start. Die zweimalige Europameisterin Ingrid Klimke tut sich schwer.
Das Team um Ingrid Klimke erlebte einen durchwachsenen Start
Das Team um Ingrid Klimke erlebte einen durchwachsenen Start
© AFP/SID/JEAN-FRANCOIS MONIER
SID
von SID
17.09.2021 | 20:41 Uhr

Die zweimalige Europameisterin Ingrid Klimke (Münster) und die deutsche Vielseitigkeits-Equipe haben beim CHIO in Aachen einen sehr durchwachsenen Start in den Wettbewerb erlebt.

Nach den beiden Teildisziplinen Dressur und Springen ist Andreas Ostholt (Warendorf) mit Corvette auf Platz sechs bester Deutscher in der Einzelwertung. Klimke liegt mit Siena Just Do It gar nur auf Position 18. Die Entscheidung fällt am Samstag im Gelände.

In der Teamwertung ist die erfolgsverwöhnte Equipe des scheidenden Bundestrainers Hans Melzer mit großem Rückstand auf die führenden Briten Fünfter. Für Großbritannien startet unter anderem Zara Tindall, die Weltmeisterin von 2006 und Enkelin der britischen Königin Elizabeth II.

Ingrid Klimke, die nach ihrem lebensbedrohlichen Sturz Ende Mai bei einem Turnier in Polen zurzeit auf Comeback-Tour ist, erwischte ausgerechnet in ihrer Paradedisziplin Dressur einen schwarzen Tag. 

„Siena war richtig an“, sagte die 53-Jährige über ihre neunjährige Stute: „Je länger es ging, umso kerniger wurde sie.“ Am Ende reichte es für Klimke mit einem nervösen Pferd nur zum 26. Platz in der Dressurwertung.

In der kommenden Woche findet im schweizerischen Avenches die EM statt. Dort will Ingrid Klimke nach 2017 und 2019 den Hattrick schaffen. Sie startet bei der EM mit Hale Bob, den sie zu Trainingszwecken auch in Aachen dabei hat.

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