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Reiten: Erneut tote Pferde! PETA verurteilt Vielseitigkeits-Turniere

Kritik wächst: Erneut tote Pferde

Die Tierschutzorganisation PETA verurteilt die erneuten Todesfälle von Pferden im Rahmen von Vielseitigkeits-Turnieren.
Nicht der große Favorit "Wonderful Moon" unter Andrasch Starke, sondern "In Swoop" mit dem Franzosen Ronan Thomas im Sattel triumphiert beim Deutschen Derby.
Die Tierschutzorganisation PETA verurteilt die erneuten Todesfälle von Pferden im Rahmen von Vielseitigkeits-Turnieren.

Die Tierschutzorganisation PETA hat die erneuten Todesfälle von Pferden im Rahmen von Vielseitigkeits-Turnieren verurteilt und das Ende derartiger Veranstaltungen gefordert.

„Anders als die Menschen können sich die Pferde die Teilnahme an den Turnieren nicht aussuchen. Um Geld und Titel abzuräumen, werden die Tiere dabei als Sportgeräte missbraucht“, sagte die PETA-Fachreferentin Jana Hoger in einer Mitteilung der Organisation.

Laut eines Berichts des Reitsport-Weltverbandes FEI waren im vergangenen Jahr neun Pferde bei Vielseitigkeits-Turnieren ums Leben gekommen. Zu den toten Pferden zählte auch Valentine der deutschen Reiterin Nadine Marzahl.

Es hatte Mitte Juli bei einem Turnier im französischen Jardy einen unheilbaren Trümmerbruch erlitten und musste daraufhin eingeschläfert werden.

Die Vielseitigkeit gilt als gefährlichste Disziplin im Reitsport, im Gelände ziehen sich die Pferde immer wieder schwere Verletzungen zu.