Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl hat am Freitag neue Details zum Tod ihres Wallachs Diallo bekannt gegeben. Dabei schloss sie einen anfänglichen Verdacht aus. Erste Berichte über den plötzlichen Vorfall waren am Dienstag aufgekommen.
Olympiasiegerin nennt neue Details zum Tod ihres Pferdes
Neue Details zum Tod von Spitzenpferd
„Nach bisherigem Kenntnisstand können nun alle regional relevanten Viren (auch Bornavirus!) ausgeschlossen werden“, schrieb Bredow-Werndl bei Instagram und erklärte: „Nach Ausschluss weiterer Differentialdiagnosen ist eine unvorhersehbare Krankheitsursache, wie beispielsweise ein Infarkt im Gehirn, eine mögliche Ursache.“
Bredow-Werndl hoffte auf Rückkehr zur Weltspitze
An der Trauer über den Verlust ändere dies nichts, dennoch sei es der 39-Jährigen ein Bedürfnis gewesen, die Erkenntnisse mit ihren Fans zu teilen.
Der elfjährige Wallach Diallo galt als Nachwuchshoffnung von Bredow-Werndl und wurde öffentlich als große Chance angesehen, nach dem Abschied der Wunderstute Dalera wieder sportlich in die Dressurelite vorzustoßen. „Noch am Wochenende haben wir gemeinsam getanzt, es hat sich alles leicht angefühlt“, schrieb die viermalige Olympiasiegerin vor wenigen Tagen.
Von Bredow-Werndl tastete sich mit Diallo langsam an große internationale Turniere heran, er sollte vorsichtig als mögliches neues Spitzenpferd aufgebaut werden.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)