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Olympia-Schock: Kukuk streicht Goldpferd Checker aus dem Kader

Olympiasieger reagiert auf Diskussionen

Damit ist Kukuk nicht mehr Teil des deutschen Spitzenkaders. In Aachen hatte seine Zuschauerrolle für Diskussionen gesorgt.
Christian Kukuk bei den Spelen 2024 auf Checker
© AFP/SID/PIERRE-PHILIPPE MARCOU
Damit ist Kukuk nicht mehr Teil des deutschen Spitzenkaders. In Aachen hatte seine Zuschauerrolle für Diskussionen gesorgt.

Bei der Heim-WM in Aachen hatte die Ersatzrolle von Christian Kukuk für Diskussionen gesorgt, jetzt hat der Olympiasieger sein Pferd Checker aus dem Kader für die Sommerspiele 2028 genommen. Der 36-Jährige habe selbst um den Schritt gebeten, teilte die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit. „Da Christian Kukuk aktuell kein weiteres Pferd im Olympia-Kader hat, ist er somit nicht mehr Teil des deutschen Spitzenkaders“, so der Verband.

Kukuk hadert mit Ersatzrolle

Kukuk und Checker hatten in Aachen nur als Ersatzpaar zur Verfügung gestanden, ohne die beiden holte das deutsche Team erstmals seit 16 Jahren wieder Gold. Ursprünglich war das Paar sogar nur zweite Reserve gewesen. Die Entscheidung hatte im Vorfeld für Verwunderung gesorgt – und Kukuk bekundete öffentlich seinen Unmut.

Checker hatte Kukuk 2024 vor Schloss Versailles überraschend zu Einzelgold bei Olympia getragen. „Dass Christian enttäuscht ist, kann ich total verstehen“, hatte Bundestrainer Otto Becker dem SID vor der WM gesagt. Er selbst sei auch schonmal nur Ersatzmann gewesen und sieht es als „eine undankbare Aufgabe“ an. Kukuk habe „als Olympiasieger, genau wie andere auch, versucht, sich zu qualifizieren. Aber wir haben es sportlich bewertet.“