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7er-Rugby: EM-Titelverteidiger Deutschland verpasst perfekte Ausgangslage

7er-Rugby: EM-Titelverteidiger Deutschland verpasst perfekte Ausgangslage

Die deutsche 7er-Rugby-Nationalmannschaft hat bei ihrer Mission EM-Titelverteidigung eine optimale Ausgangslage knapp verpasst.
Symbolbild
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© AFP/SID/PASCAL GUYOT
SID
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von SID

Die deutsche 7er-Rugby-Nationalmannschaft hat bei ihrer Mission EM-Titelverteidigung nach einem von zwei Turnieren eine optimale Ausgangslage knapp verpasst. Die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) zog beim ersten Turnier der Europameisterschaftsserie in Lissabon zwar bis ins Finale ein, unterlag dort Spanien aber 17:19.

Dennoch hat das deutsche Team von Bundestrainer Damian McGrath noch Chancen, beim zweiten Turnier der EM-Serie in Moskau (26./27. Juni) genügend Punkte für eine erfolgreiche Titelverteidigung zu sammeln. 

"Die Jungs sind jetzt natürlich enttäuscht, obwohl sie gegen ein World-Series-Team wie Spanien eine so enorme Leistung gezeigt haben. Wir waren gut genug, um sie zu schlagen, und am Ende hatten wir mit dem Pfostenschuss noch Pech. Aber alles in allem war es ein sehr gutes Wochenende für uns. Wir haben uns stetig verbessert", resümierte McGrath.

Zunächst waren in der Gruppenphase gegen Litauen (26:5), Georgien (29:0) und gegen Gastgeber Portugal 10:5 Siege gelungen. In der K.o.-Phase zog die Mannschaft um Kapitän Carlos Soteras Merz über ein 17:7 gegen Polen im Viertelfinale sowie ein 7:5 gegen Russland im Halbfinale ins Endspiel ein.