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Schwimm EM: Knackt Wunder-Teenager David Popovici den Weltrekord von Paul Biedermann?

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Schwimm EM: Knackt Wunder-Teenager David Popovici den Weltrekord von Paul Biedermann?

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Revolutioniert Teenager den Schwimmsport?

David Popovici ist der neue Schwimm-Dominator. Der 17-jährige Rumäne knackt bei der EM in Rom den Weltrekord über 100 Meter Freistil. Nun könnte auch der Weltrekord von Paul Biedermann fallen.
David Popovici ist der neue Schwimm-Dominator.
David Popovici ist der neue Schwimm-Dominator.
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SPORT1
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von SPORT1
David Popovici ist der neue Schwimm-Dominator. Der 17-jährige Rumäne knackt bei der EM in Rom den Weltrekord über 100 Meter Freistil. Nun könnte auch der Weltrekord von Paul Biedermann fallen.

Dieser Teenager schwimmt wie von einem anderen Stern.

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Der Rumäne David Popovici stellte bei der Schwimm-EM in Rom einen neuen Fabelweltrekord auf – und das mit gerade einmal 17 Jahren.

Popovici siegte im Finale über 100 Meter Freistil in 47.86 Sekunden und blieb damit fünf Hundertstel unter der alten Bestmarke des Brasilianers Cesar Cielo von 2009. Besonders bemerkenswert: Damals schwammen die Schwimmer noch mit High-Tech-Anzügen, die wegen zu großer Leistungssteigerung später verboten wurden.

Der neue Weltrekord über die Königsstrecke ist dabei nicht die erste Fabelleistung des Wunderkinds, das mit seiner perfekten Hebeltechnik beim Kraulen den Schwimmsport revolutionieren könnte.

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Popovic dominierte schon bei der WM

Schon vor knapp sieben Wochen zeigte der Rumäne seine Dominanz, als er bei seiner Heim-WM in Bukarest Gold über die 100 und 200 Meter gewann.

Popovici ist durch seine Erfolge der erste rumänische Schwimmer, der einen Titel über 100 Meter gewinnen konnte und erst der zweite Medaillengewinner überhaupt. Sein Landsmann Norbert Trandafir hatte bei der EM 2012 Bronze geholt.

Zuvor war der junge Rumäne schon im Junioren-Bereich allen davon geschwommen. Mit 16 hatte er 2021 bei der Junioren-EM in Rom Gold über 50, 100 und 200 Meter gewonnen. Über 100 Meter stellte er mit 47.30 zugleich einen neuen Junioren-Weltrekord auf.

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Aber nicht nur das: Die erzielte Zeit machte ihn gleichzeitig zum schnellsten Mann über diese Distanz im Jahr 2021 - und das nicht nur im Junioren-Bereich.

Rom ist Popovicis Lieblings-Becken

Schon da war also zu erkennen, dass er wohl auch bei den Herren dominieren könnte. Dies bestätigt er in diesem Jahr eindrucksvoll und schwamm über 100 Meter nun auch bei den Herren eine Fabelzeit.

Wieder war das Rennen in Rom. Dass er ausgerechnet hier so schnell schwimmt ist keine Überraschung. Popovici hat das Becken in Rom auf der Homepage seines Ausrüsters arena, als seinen Lieblings-Austragungsort deklariert. „Das Becken, wo ich mich am besten gefühlt habe, ist das im Stadio Olimpico del Nuoto, in Rom. Das ist das schnellste Becken, wo ich je geschwommen bin und die Stimmung ist dort echt überragend.“

Wie schnell man dort schwimmen kann, zeigte der junge Rumäne bei der EM jetzt eindeutig.

Nach seinem Triumph war er äußerst zufrieden: „Es ist schön, dass ich jetzt sagen kann, dass ich der schnellste aller Zeiten über diese Distanz bin.“

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Fällt auch Biedermanns Fabel-Weltrekord?

Damit aber nicht genug: Das Wunderkind will mehr: „Die Europameisterschaft und die Saison ist noch lange nicht vorbei. Klar tut so ein Rennen auch immer weh, aber das ist es Wert und ich fühle mich gerade großartig.“

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Seine nächste Chance Geschichte zu schreiben, hat der 17-Jährige dann am Montagabend beim Finale über 200 Meter. Popovici geht als klarer Favorit ins Rennen.

Dass der Rumänen das Rennen gewinnt, scheint klar zu sein. Darüber hinaus könnte auch Paul Biedermanns Fabelweltrekord, den er bei der WM 2009 erzielte, wackeln. Biedermann war damals, auch in Rom, nach 1.42 Minuten ins Ziel gekommen und hatte den alten Weltrekord von Michale Phelps um fast eine Sekunde unterboten – im Schwimmen Welten.

Auch weil Biedermann damals den später verbotenen leistungssteigernden Wunderanzug trug, war man lange davon ausgegangen, dass dieser Rekord ewig halten könnte.

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Popovici traut sich Biedermann-Rekord zu

Popovici lässt daran nun Zweifel aufkommen. Der Rumäne scheint sich den Rekord selbst zuzutrauen: „Es wird sehr schwer, aber Paul ist ein Mensch und er war ein Mensch, als er es geschafft hat. So einfach ist das.“

Klingt nicht so, als wenn das Wunderkind vor Biedermanns Fabel-Weltrekord im High-Tech-Anzug zittert.

Knackt er auch diesen Weltrekord, könnte der junge Rumäne den Schwimmsport endgültig revolutionieren.