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Aus mit 27: Olympia-Trauma "wird mich ein Leben lang begleiten"

Mit 27: Ex-Europameister hört auf

Der ehemalige Schwimm-Europameister Jacob Heidtmann kehrt nicht aus seiner Auszeit nach Olympia zurück. Er habe „nicht mehr dieses Feuer“ gespürt, berichtet er.
Jacob Heidtmann (r.) gewann 2018 EM-Gold im Mixed mit Reva Foos, Henning Mühlleitner und Annika Bruhn (nicht im Bild)
Jacob Heidtmann (r.) gewann 2018 EM-Gold im Mixed mit Reva Foos, Henning Mühlleitner und Annika Bruhn (nicht im Bild)
© Imago
Der ehemalige Schwimm-Europameister Jacob Heidtmann kehrt nicht aus seiner Auszeit nach Olympia zurück. Er habe „nicht mehr dieses Feuer“ gespürt, berichtet er.

Der ehemalige Schwimm-Europameister Jacob Heidtmann hat seine Karriere beendet.

„Nach 20 Jahren im Schwimmsport, 11 Jahren in der Nationalmannschaft und unzähligen wunderschönen wie auch lehrreichen Erlebnissen ist für mich nun die Zeit gekommen, die Schwimmbrille an den Nagel zu hängen“, schrieb der 27-Jährige in den Sozialen Netzwerken. (NEWS: Alles zum Schwimmen)

Heidtmanns größter Erfolg war der sensationelle EM-Triumph 2018 in Glasgow mit der 4x200-m-Mixedstaffel, zu der neben ihm Henning Mühlleitner, Reva Foos und Annika Bruhn gehörten.

Mit der Freistilstaffel der Männer wurde er zuletzt Siebter bei den Olympischen Spielen in Tokio - worauf er eine Auszeit einlegte. Nun hat er sich entschieden, nicht aus ihr zurückzukehren.

Jacob Heidtmann hat „nicht mehr dieses Feuer“ gespürt

Er habe „nicht mehr dieses Feuer“ gespürt, schrieb Heidtmann, der zuletzt in San Diego trainiert und gelebt hatte: „Meine Leidenschaft für diesen Sport ist zwar nicht erloschen, doch verfolgte ich immer den Leitsatz, dann aufzuhören, wenn der Spaß nicht mehr meine größte Motivation ist.“

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Als WM-Fünfter 2015 stellte Heidtmann den noch immer gültigen deutschen Rekord über 400 m Lagen (4:12,08 Minuten) auf. Den unterbot er im olympischen Vorlauf in Rio, wurde aber wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert.

„Das wird mich ein Leben lang begleiten“, schrieb Heidtmann: „Auf jeden Fall habe ich im Sport gelernt, mit Rückschlägen umzugehen. Das ist gut, im Leben kriegst du ja später dann auch nicht immer, was du willst.“