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Wellbrock pessimistisch: "Medaillenhoffnungen auf Minimum"

Wellbrock vor EM pessimistisch

Florian Wellbrock geht eher pessimistisch in die Schwimm-Europameisterschaften in Paris. Der Vierfach-Weltmeister ist vor der EM nicht in Topform.
Schwimmstar Florian Wellbrock hat sein zweites Gold bei der WM in Budapest gewonnen.
Florian Wellbrock geht eher pessimistisch in die Schwimm-Europameisterschaften in Paris. Der Vierfach-Weltmeister ist vor der EM nicht in Topform.

Nach einer schwierigen Saison geht Freiwasser-Star Florian Wellbrock eher pessimistisch in die Schwimm-EM in Paris. „Richtung europäische Spitze fehlt da momentan einiges“, sagte der Vierfach-Weltmeister mit Blick auf die Freiwasserrennen in der Seine bei den Europameisterschaften (31. Juli bis 16. August), „die Medaillenhoffnungen sind auf ein Minimum zurückgeschraubt.“

Der Olympiasieger von Tokio hatte sich in dieser Saison auf das Freiwasser konzentriert, zum Auftakt Ende März auch den Weltcup über zehn Kilometer in Ägypten souverän gewonnen. „Ich bin mit dem Ziel reingegangen, in diesem Jahr unter die Top drei in der Weltcup-Gesamtwertung zu schwimmen“, berichtete der 28-Jährige, „das hat nicht geklappt.“

Schwimmen: Wellbrock im Vorjahr sehr erfolgreich

Krankheitsbedingt musste Wellbrock eine Weltcup-Teilnahme absagen, bei den beiden anderen schwamm er deutlich hinterher. In Paris, wo er bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren ein Debakel erlebte, ist der Magdeburger für alle vier Rennen vorgesehen: über die olympischen zehn Kilometer, über die halbe Distanz, im Knockout-Sprint und in der Staffel.

Im vergangenen Jahr triumphierte er bei der WM in Singapur auf allen vier Strecken.