Die deutschen Freistil-Schwimmerinnen sind bei der EM in Paris im Staffel-Finale leer ausgegangen. Das DSV-Quartett mit Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier musste sich am Montagabend über 4×200 m trotz deutscher Rekordzeit von 7:49,14 Minuten mit Platz vier zufriedengeben, zu einer Medaille fehlte nach einem dramatischen Finish nur eine Hundertstelsekunde. Gold ging an Großbritannien (7:45,93), Silber an Ungarn (7:49,09). Dritter wurde Russland (7:49,13).
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EM-Drama: DSV-Damen brechen Rekord – Bronze weg um 0,01 s
Enttäuschung trotz Rekord-Staffel
Das DSV-Quartett muss sich mit dem bitteren vierten Platz zufriedengeben.
Holt ist Teil der Freistil-Staffel
© picture alliance/AP/SID/Lee Jin-man
Am Vormittag hatten die Deutschen noch mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit überzeugt. Im Finale verbesserten sie die deutsche Bestmarke aus dem Jahr 2006 (7:50,82), verpassten dennoch Edelmetall. Zuletzt war es einer deutschen Frauen-Staffel in dieser Disziplin 2018 gelungen, auf das Podium zu schwimmen. Damals hatten Sarah Köhler, Isabel Gose, Reva Foos und Annika Bruhm Bronze gewonnen.