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Schwimm-EM: Gold möglich? Märtens lässt die Muskeln spielen

Märtens lässt die Muskeln spielen

Der Olympiasieger geht am Sonntag auch noch auf seiner Paradestrecke 400 m an den Start.
Lukas Märtens hat ein Zeichen gesetzt
© IMAGO/Eibner
Der Olympiasieger geht am Sonntag auch noch auf seiner Paradestrecke 400 m an den Start.

Olympiasieger Lukas Märtens kann bei der Schwimm-EM in Paris weiter von seiner ersten internationalen Medaille auf seiner Nebenstrecke träumen. Der Magdeburger zog drei Tage nach Staffel-Bronze über die 200 m Freistil am Donnerstagabend in 1:44,79 Minuten als Zweitschnellster der Halbfinals in den Endlauf am Freitag (18.36 Uhr) ein.

Mit der 4×200 m Staffel hatte Märtens am Montag mit Bronze für die erste deutsche Medaille im Centre Aquatique Olympique gesorgt, war mit seiner Leistung allerdings nicht zufrieden gewesen. Als Startschwimmer hatte er eine Zeit von 1:45,71 Minuten hingelegt und im Anschluss gehofft, im Einzel „ein bisschen schneller“ zu schwimmen. Der Weltrekordhalter über 400 m, der am Sonntag auf seiner Paradestrecke an den Start geht, will in Paris auch über die halbe Distanz seine erste internationale Medaille holen.

Märtens setzt ein Zeichen

Im Halbfinale blieb Märtens nur knapp über seiner persönlichen Bestzeit von 1:44,14 Minuten und musste sich lediglich dem rumänischen Olympiasieger und Weltmeister David Popovici (1:44,56) geschlagen geben. Für Märtens‘ Staffel-Teamkollege Jarno Bäschnitt war hingegen trotz persönlicher Bestzeit als Zehnter (1:45,76) im Halbfinale Schluss.