Carlos Alcaraz muss sich von der Titelverteidigung in Buenos Aires verabschieden. Im Halbfinale des traditionsreichen 250ers in der argentinischen Hauptstadt schlug Nicolas Jarry den Spanier mit 7:6 und 6:3.
Netz wütet - Tennis-Superstar Alcaraz mit Wutanfall in Buenos Aires
Wutanfall! Alcaraz zieht Zorn auf sich
Für Alcaraz eine bittere Niederlage, hatte er doch das Turnier im Vorjahr noch gewonnen. Der letzte Turniersieg des Spaniers bleibt damit vorerst der Sieg in Wimbledon 2023.
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Neben der Pleite sorgte der Spanier auch mit seinem Auftritt auf dem Platz für Furore. So schmiss Alcaraz nach einem verlorenen Ballwechsel seinen Schläger unkontrolliert über den halben Platz.
Kritik an Alcaraz nach Ausraster
Dass es für diesen Ausraster keine Strafe gab, sorgte auf X für Wirbel und für viel Kritik an dem 20-Jährigen. Zudem beschwerte sich Alcaraz über die Partie immer wieder lautstark über die Entscheidungen.
„Warum gewinnt Alcaraz den Preis für den fairsten Spieler, wenn er auf dem Platz Schläger wirft, schreit und Frust zeigt?“, fragte ein User und verweist auf den ATP-Award, den der Spanier für sein faires Verhalten erhalten hatte. Gewählt hatten ihn seine Mitspieler.
Dass sein Kontrahent Jarry eine Code Violation bekam, weil er sich beim Aufschlag zu viel Zeit gelassen hatte, heizte den Ärger einiger nur noch weiter auf.
Alcaraz selbst äußerte sich nach der Partie nicht zu den Ausraster, meinte lediglich auf der Pressekonferenz: „Es ist eine schwierige Niederlage. Sie hat mich sehr verletzt. Es gibt viele Dinge zu verbessern und das Niveau muss steigen.“