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Tennis-Ass spricht über schockierendes Stalking-Erlebnis

Tennis-Ass berichtet von Stalking-Erlebnis

Immer wieder werden weibliche Tennis-Stars Opfer von Stalking-Aktionen und Bedrohungen. Nun packt Katie Boulter über eine schockierende Nachricht aus.
Katie Boulter wurde in Nottingham von einem Stalker bedroht.
Katie Boulter wurde in Nottingham von einem Stalker bedroht.
© IMAGO/ZUMA Press Wire
Immer wieder werden weibliche Tennis-Stars Opfer von Stalking-Aktionen und Bedrohungen. Nun packt Katie Boulter über eine schockierende Nachricht aus.

Das englische Tennis-Ass Katie Boulter hat mit dem Sieg bei den Nottingham Open einen Sieg vor heimischer Kulisse feiern können. Dieser Erfolg ist umso beeindruckender, wenn man berücksichtigt, was der 28-Jährigen im Rahmen des Turniers widerfahren war.

Wie nun bekannt wurde, hat ein Stalker Boulter online kontaktiert und massiv bedroht. „Ich werde dir wehtun, wenn du rauskommst“, soll der Mann ihr gedroht haben. Inzwischen wurde der Verdächtige gefasst.

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Gegenüber der englischen Zeitung Guardian schilderte die beste englische Tennis-Akteurin, wie sie den Zwischenfall erlebte. „In Nottingham schrieb mir jemand, er sei draußen und würde mir etwas antun. Ich habe sofort die WTA alarmiert – und sie haben ihn tatsächlich vor Ort erwischt“, berichtet die Engländerin.

Boulter lobt die WTA: „Sie schützen uns hervorragend“

Boulter gab zu, dass sie sich während des Turniers wegen der Drohungen unsicher gefühlt hätte, lobte aber die WTA für ihre schnelle Reaktion.

„Sie schützen uns wirklich hervorragend“, unterstrich die derzeitige Nummer 24 der Weltrangliste. Dennoch ist die Engländerin frustriert darüber, dass solche Situationen leider „normal geworden“ seien: „Es ist eine verrückte Welt.“

Boulter nicht zum ersten Mal Opfer

Für Boulter ist es nicht das erste Mal, dass sie sich mit einer solchen Situation auseinandersetzen muss. Bei einem Treffen mit dem australischen Profi Alex de Minaur wurde sie von einem Unbekannten verfolgt.

„Mir folgte plötzlich jemand in einem Auto. Wir fuhren zum Sloane Square, liefen durch die Geschäfte, und das gleiche Auto folgte mir bis nach Hause“, berichtete sie.

Zwar ist sich Boulter im Klaren darüber, dass sie nicht die einzige Prominente ist, der derartiges passiert ist, jedoch mache es dies natürlich in keiner Weise besser. „Das passiert uns allen. Es gehört leider dazu, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Aber es ist einfach nur unangenehm“, bilanzierte sie.