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Bizarres Tennis-Match mit deutscher Beteiligung geht um die Welt

Bizarrer Tennis-Auftritt geht viral

Bei einem ITF-Turnier in Kenia spielt die deutsche Lorena Schaedel gegen eine komplett überforderte Amateurin. Die Organisatoren räumen Fehler ein.
Doping-Experte Fritz Sörgel spricht im SPORT1-Podcast DEEP DIVE über die Doping-Affäre von Tennis-Superstar Jannik Sinner.
Bei einem ITF-Turnier in Kenia spielt die deutsche Lorena Schaedel gegen eine komplett überforderte Amateurin. Die Organisatoren räumen Fehler ein.

In Kenia ist es bei einem ITF-Turnier zu einer peinlichen Panne bei der Vergabe einer Wildcard gekommen.

Bei der Gegnerin der Deutschen Lorena Schädel handelte es sich um Hajar Abdelkader, die zuvor noch nie ein Profi-Match absolviert hatte und kaum einen Spielzug fehlerfrei ausführen konnte.

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Die Ägypterin verlor nach nur 37 Minuten mit 0:6, 0:6 gegen die Deutsche und leistete sich dabei 20 Doppelfehler. Videoausschnitte des Matches wurden tausendfach in den sozialen Netzwerken geteilt.

Abdelkader gewinnt nur drei Punkte

Im gesamten Spiel konnte Abdelkader gerade einmal drei Ballwechsel für sich entscheiden. Ausschlaggebend dafür waren drei Fehler ihrer deutschen Kontrahentin.

Die Organisatoren des Turniers erklärten die Wildcard-Teilnahme der Hobby-Spielerin mit einer kurzfristigen Absage einer anderen Spielerin.

„Im Nachhinein räumt Tennis Kenya ein, dass diese Wildcard nicht hätte vergeben werden dürfen. Der Verband hat diesen Vorfall zur Kenntnis genommen und wird sicherstellen, dass ein solch äußerst seltener Fall nie wieder vorkommt“, fügten die Veranstalter später an.

Mit der Teilnahme der Ägypterin habe man auch „die Entwicklung des Tennissports in Afrika“ fördern wollen. Die ITF Womens World Tennis Tour ist die dritthöchste Turnierserie im Frauentennis.

Ägyptischer Tennisverband distanziert sich

Der ägyptische Tennisverband hat sich währenddessen von Abdelkaders Teilnahme distanziert.

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„Der ägyptische Tennisverband hatte keinerlei Rolle, weder direkt noch indirekt, bei der Nominierung, Genehmigung oder Ausstellung dieser Wildcard“, sagte die technische Direktorin Nabil Loutfy bei BBC.

Tennis Kenya habe sowohl Abdelkader als auch Schädel „angesichts des Ausmaßes und der Art der Berichterstattung“, Unterstützung angeboten.