Vor dem Saisonstart hat sich Alexander Zverev noch mit einem Dieselmotor verglichen, der erst in Gang kommen muss - beim Auftakt ins Tennisjahr 2026 brauchte er dafür nur einen Satz.
United Cup: Zverev dreht für Deutschland auf
Zverev dreht für Deutschland auf
Der Weltranglistendritte setzte sich beim United Cup in Sydney mit 7:5, 6:0 gegen Tallon Griekspoor durch und sicherte dem deutschen Team im Gruppenspiel gegen die Niederlande (3:0) damit vorzeitig den Sieg.
Nach einem ausgeglichenen Beginn holte sich Zverev den ersten Satz mit einem Break beim Stand von 6:5. Im zweiten Durchgang dominierte der 28-Jährige dann klar, gab nur sieben Punkte ab und ließ seinem Gegner keine Chance mehr.
„Im ersten Satz war es schwierig, den Rhythmus zu finden“, sagte Zverev. „Als ich dann meine Chancen bekommen habe, habe ich sie gut genutzt. Ich bin sehr glücklich über den Sieg.“
Viele Schlüsse mit Blick auf die Australian Open in Melbourne (18. Januar bis 1. Februar) wollte er noch nicht ziehen, „weil es nicht viele lange Ballwechsel und nicht wirklich viel Rhythmus gab, aber ein Sieg ist ein Sieg“.
United Cup: Lys mit klarem Sieg zum Auftakt
Bereits zuvor hatte Eva Lys mit einem 6:2, 6:2-Erfolg gegen Suzan Lamens für die deutsche Führung gesorgt. Die 23-Jährige feierte dabei ein gelungenes United-Cup-Debüt und kämpfte sich auch über kleinere Probleme hinweg.
„Ich habe ziemlich geradlinig und nicht zu aggressiv gespielt. Ich glaube, das war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Lys. Im abschließenden Mixed rundeten Zverev und Laura Siegemund mit einem 6:3, 6:2 gegen Griekspoor/Demi Schuurs den erfolgreichen Auftakt in Gruppe F ab.
Für das deutsche Team soll der Sieg der Grundstein auf der Titelmission sein, vor zwei Jahren hatte Deutschland den Titel gewonnen. Der zweite Gegner am Montag (7.30 Uhr/MEZ) ist Polen. Das Endspiel des Turniers mit 18 Nationalteams steigt am 11. Januar.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)