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Kerber glaubt an Zverev: "Wenn er weiter so gut spielt..."

Kerber glaubt an Zverev

Für die dreimalige Grand-Slam-Sieger ist es nur eine Frage der Zeit, bis der French-Open-Gewinner die Nummer eins der Welt wird.
Schlug noch einmal auf: Angelique Kerber
Schlug noch einmal auf: Angelique Kerber
© picture-alliance/Beautiful Sports/SID/Steffie Wunderl
Für die dreimalige Grand-Slam-Sieger ist es nur eine Frage der Zeit, bis der French-Open-Gewinner die Nummer eins der Welt wird.

Angelique Kerber traut Alexander Zverev nach dem French-Open-Triumph weitere Grand-Slam-Titel zu – und auch die Spitze der Weltrangliste.

„Die Nummer eins wird man, wenn man ein Jahr konstant gut spielt. Das hat er bisher. Wenn er weiter so gut spielt, kommt die Nummer eins von allein“, sagte die 38-Jährige am Rande ihres Abschiedsspiels in Bad Homburg.

Kerber traut Zverev weitere Grand-Slam-Siege zu

Für Kerber, über 34 Wochen selbst Weltranglistenerste und dreimalige Grand-Slam-Gewinnerin, ist Zverev auch ein Kandidat für den Sieg in Wimbledon. „Er hat jetzt so viel Selbstvertrauen getankt in Paris“, sagte Kerber, die 2018 beim Rasen-Highlight an der Church Road triumphiert hatte. Es war der letzte deutsche Titel bei einem der vier großen Turniere – bis Zverev vor zwei Wochen in Paris gewann.

„Für Tennis-Deutschland ist es schön, wieder einen Grand-Slam-Sieger zu haben“, sagte Kerber: „Nach mir jetzt der Sascha, der jahrelang gekämpft hat. Deshalb traue ich ihm noch weitere zu.“

Der ersehnte Erfolg könnte für Zverev eine Art Brustlöser sein, meint Kerber: „Ich bin mir sicher, dass er jetzt vielleicht etwas freier bei den Grand Slams aufspielen kann.“ Noch ist Zverev ohne Turniersieg auf Rasen, bei seiner Generalprobe für Wimbledon in Halle/Westfalen schied er unter großen körperlichen Problemen aus. Der dritte Grand Slam des Jahres beginnt am 29. Juni.

Kerber wird in Wimbledon in der zweiten Turnier-Woche als Expertin für den Pay-TV-Anbieter Amazon Prime Video arbeiten. Am Samstag stand Kerber ein letztes Mal auf dem Court. Ihr Abschiedsspiel in Bad Homburg gewann die zweifache Mutter gegen die serbische frühere Weltranglistenerste Ana Ivanovic mit 6:3, 7:5. Auch Boris Becker schaute zu.

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