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Wimbledon: Hawk-Eye leidet unter Hitze - Quali unterbrochen

Hawk-Eye leidet unter Hitze

Die Qualifikation für Wimbledon muss am Mittwoch für längere Zeit unterbrochen werden. Der Grund: Die hohen Temperaturen setzen der Technik zu.
Mischa Zverev, Bruder und Manager von Alexander Zverev, äußert sich im SPORT1-Interview zu den Wimbledon-Chancen seines Bruders. Jannik Sinner traut er trotz Verletzungspause die Titelverteidigung zu.
Die Qualifikation für Wimbledon muss am Mittwoch für längere Zeit unterbrochen werden. Der Grund: Die hohen Temperaturen setzen der Technik zu.

Die anhaltende Hitzewelle macht derzeit nicht nur den Menschen in Europa zu schaffen, sondern offenbar auch der Technik. Am Mittwoch musste die Qualifikation für Wimbledon für etwa 90 Minuten unterbrochen werden, nachdem die Hawk-Eye-Technik aufgrund der hohen Temperaturen ausgefallen war.

Da kurzfristig keine Linienrichter als Ersatz zur Verfügung standen, mussten die laufenden Partien am frühen Nachmittag für einige Zeit pausieren.

Wimbledon-Quali: Stromausfall legt Hawk-Eye lahm

„Es kam zu einem vorübergehenden Stromausfall in einem Teil unserer Wettkampfstätte. Dadurch funktionierte das elektronische Linienrichter-System nicht mehr“, wurde ein Sprecher des All England Club beim Telegraph zitiert.

Die betroffenen Spielerinnen und Spieler verließen während der Unterbrechung die Anlage in Roehampton. Dort wurde eine Außentemperatur von 35 Grad Celsius verzeichnet. Der Ausfall der Technik soll nun auch mit Blick auf den am Montag beginnenden Rasenklassiker in Wimbledon genauer untersucht werden. (Wimbledon 2026 täglich im LIVETICKER)

Evans gewinnt nach Technik-Panne kein Spiel mehr

Die unerwartete Unterbrechung hatte für die frühere britische Nummer eins, Dan Evans, bittere Auswirkungen. Der ehemalige Weltranglisten-21. hatte den ersten Satz gegen Tristan Schoolkate aus Australien unmittelbar vor der Technik-Panne noch knapp mit 5:7 verloren, nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs gewann Evans jedoch kein Spiel mehr und musste mit 0:6 die Segel streichen.

Dadurch sei ein bisschen die Luft rausgewesen, sagte Evans hinterher. „Ich war wirklich gut im Spiel. Aber Kompliment an ihn, er hat gut gespielt.“ Die Pause nutzte der 36-Jährige für eine Erfrischung. „Ich bin kurz in die Eistonne gesprungen, habe dann geduscht und mich umgezogen. Das ist mir noch nie passiert, aber es ist einfach so heiß.“

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