ITIA sperrt serbischen Tennisspieler für 24 Jahre
Stefan Milicevic soll mehrere Matches manipuliert haben und Teil eines "korrupten Netzwerks" gewesen sein. Seine Sperre läuft bis zum 8. August 2050.
Er soll Teil eines „korrupten Netzwerks“ gewesen sein, eigene Matches manipuliert und andere Spieler zum Betrug angestiftet haben: Die International Tennis Integrity Agency (ITIA) hat einen serbischen Tennisspieler für 24 Jahre gesperrt. Dazu muss er 70.000 Dollar (ca. 62.500 Euro) Strafe zahlen.
Die Sperre läuft bis zum 8. Oktober 2050, bis dahin darf Stefan Milicevic (29) „an keiner Veranstaltung teilnehmen, die von World Tennis, der WTA, der ATP, den Grand-Slam-Turnieren oder einem nationalen Verband organisiert oder genehmigt wurde“, hieß es in der Mitteilung der ITIA. Zudem dürfe Milicevic, der es in der Weltrangliste einst bis auf Platz 1338 geschafft hat, bei solchen Turnieren auch nicht als Trainer oder Zuschauer anwesend sein.
Milicevic wird vorgeworfen, im Zeitraum 2022 bis 2024 sechs Matches manipuliert zu haben, bei fünf stand er selbst auf dem Platz. Bei sechs weiteren Matches soll es zumindest zum Versuch gekommen sein. „Im Rahmen eines korrupten Netzwerks“ soll er weitere Spieler angeworben haben, was zu weiteren Manipulationen geführt habe, teilte die ITIA mit.
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Während der Untersuchung des Falls habe Milicevic nicht mit den Ermittlern kooperiert – „trotz sieben einzelner Versuche der ITIA, den Spieler über verschiedene Kanäle zu einer Stellungnahme zu bewegen“. Am 9. Oktober traten daher die Sanktionen gemäß der ITIA-Richtlinien in Kraft.