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ATP Finals in Turin: Novak Djokovic über Zlatan Ibrahimovic und möglichen Rücktritt

Djokovic: So viel Zlatan steckt in mir

Am Rande der ATP Finals in Turin spricht Novak Djokovic über Gemeinsamkeiten mit Zlatan Ibrahimovic. Der Serbe äußert sich auch zu seiner Zukunft.
Serbien besiegt Cristiano Ronaldo und Portugal in letzter Sekunde und löst das WM-Ticket. Edelfan Novak Djokovic rastet dabei mal so richtig aus.
Am Rande der ATP Finals in Turin spricht Novak Djokovic über Gemeinsamkeiten mit Zlatan Ibrahimovic. Der Serbe äußert sich auch zu seiner Zukunft.

Novak Djokovic und Zlatan Ibrahimovic verbindet nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch persönliche Eigenschaften.

Die Parallelen zwischen ihm und der schwedischen Fußball-Ikone strich Tennis-Star Novak Djokovic in einem Interview mit der italienischen Gazzetta dello Sport heraus.

„Er strahlt das totale Selbstvertrauen aus und die Kraft, nie aufzugeben. Diesbezüglich erkenne ich mich in ihm wieder“, sagte der Serbe.

Djokovic über Ibrahimovic: Mag seine Philosophie

Ibrahimovic, der Schwede mit bosnischen Wurzeln, symbolisiere damit auch die Balkan-Mentalität perfekt, sagte Djokovic über den mittlerweile 40-Jährigen: „Ich mag seine Philosophie: Je älter ich werde, desto jünger fühle ich mich.“

Während Ibrahimovic in den vergangenen Tagen für Schweden in der WM-Qualifikation im Einsatz war, kämpft Djokovic aktuell bei den ATP Finals in Turin um seinen nächsten großen Titel.

Dabei bekam er Besuch von seinem Bruder im Geiste.

„Mach‘ uns wütend und wir werden dich bezahlen lassen“, schrieb „Ibra“ als gemeinsame Philosophie zu einem Bild mit Djokovic.

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In Turin läuft es für den Serben bisher gut.

Am Montag begann der Weltranglistenerste seine Mission direkt mit einem Zweisatzerfolg gegen den Norweger Casper Ruud.

Große Turniere wie die ATP Finals stehen weiter weit oben auf seiner Liste, ansonsten will er mit 34 Jahren - und damit sechs Jahre jünger als „Ibra“ - seinen Turnierplan reduzieren.

Djokovic passt Turnierkalender an sein Alter an

Er wolle sich künftig verstärkt auf die wirklich wichtigen Turniere beschränken, betonte der 20-malige Grand-Slam-Sieger.

Das heißt aber nicht, dass er es in den Matches an sich ruhiger angehen lassen wird. Ganz im Gegenteil: „Ich muss mein Spiel aggressiver gestalten, um lange Ballwechsel immer mehr zu vermeiden.“

Ihm ist bewusst, dass er kräftezehrende Spiele über vier oder fünf Stunden nicht mehr so gut wegstecken würde wie noch vor einigen Jahren.

Schließlich kündigte er an: „Wenn ich nicht zu viel Energie verschwende, ist mein Rücktritt noch sehr weit weg.“