„Ich bin nicht gegen Impfungen - aber ich bin bereit, auf Titel zu verzichten, falls von mir eine Impfung verlangt wird.“
Novak Djokovic mit seltsamer Impf-Aussage: Billigflug-Firma Ryanair spottet
Seltsame Djokovic-Aussage erntet Spott
Es war der Schlüsselsatz im großen BBC-Interview, in dem Novak Djokovic seine Sicht der Dinge auf den Ausweisungs-Eklat bei den Australian Open erstmals erläuterte - und ankündigte, dass er auch nach den Australian Open bei keinen Turnieren antreten werde, wenn dort eine Impfung gegen Corona vorausgesetzt wird.
Bin nicht gegens Impfen, aber werde mich nicht impfen lassen: Inwiefern das zusammengeht, ist nicht unbedingt jedem klar geworden, viel Social-Media-Spott war die Folge - besonders steil ging ein Post der Fluggesellschaft Ryanair.
- Der Tennis-Podcast „Cross Court“: auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App, auf Spotify, Apple Podcasts, Podigee und überall, wo es Podcasts gibt
„Wir sind keine Airline, aber wir fliegen mit Flugzeugen“, postete die irische Firma auf Twitter - und landete damit einen viralen Hit, der weit über 100.000 Likes sammelte.
Ryanair verspottet nicht nur Djokovic
Die Art und Weise, wie ein börsennotiertes Unternehmen mit Milliarden-Umsatz sich hier äußert, ist durchaus bemerkenswert - andere Großfirmen halten sich bei politisch kontroversen Themen gewohnheitsmäßig lieber zurück.
Die Billigflug-Firma des als Exzentriker bekannten Bosses Michael O‘Leary ist jedoch seit Jahrzehnten dafür bekannt, mit provokanter Eigenwerbung Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen - was sich auch in ihrer Social-Media-Strategie widerspiegelt.
Am selben Tag wie Djokovic bekam etwa auch der ähnlich kontroverse Rapstar Kanye West sein Fett weg ...
... und auch ein britischer Moderator, der den Tweet über Djokovic kritisierte:
Djokovic führte Haltung näher aus
Was in dem Trubel unterging: Djokovic hatte seine widersprüchliche Aussage in dem Interview auch näher begründet, verwies auf Impfungen, die er als Kind bekommen hätte - und schloss auch eine Corona-Impfung in der Zukunft nicht aus, „weil wir alle gemeinsam versuchen, die bestmögliche Lösung für das Ende von Covid zu finden“.
Was genau passieren müsste, um seine Haltung zu ändern, blieb allerdings im Dunkeln.