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Nach Zverev-Ausraster: Auch Nadal macht sich für härtere Strafen stark

Zverev-Ausraster: Nadal für harte Strafen

Nachdem die Strafe für den Ausraster von Alexander Zverev bekannt ist, äußert sich Rafael Nadal erneut zu dem Vorfall.
Nach dem Wutausbruch von Alexander Zverev beim ATP in Mexiko äußern sich Tennis-Stars über die Aktion und Sanktionen.
Nachdem die Strafe für den Ausraster von Alexander Zverev bekannt ist, äußert sich Rafael Nadal erneut zu dem Vorfall.

Auch Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal hat sich nach dem Ausraster von Alexander Zverev für härtere Strafen im Tennis ausgesprochen.

„Ich wünsche ihm alles Gute und er weiß, dass er sich falsch verhalten hat“, sagte der Spanier am Rande des Masters in Indian Wells über den Hamburger.

Allerdings würde er sich „für ein solches Verhalten“ andere Sanktionen wünschen, „nicht nur für ihn, sondern grundsätzlich, weil es den Sport und die Schiedsrichter schützt“.

Zverev hatte in Acapulco/Mexiko den Schiedsrichter beleidigt und dessen Hochstuhl mit seinem Schläger attackiert.

Zverev erhält Sperre auf Bewährung

Der Weltmeister und Olympiasieger wurde daraufhin von der ATP zu 25.000 Dollar (23.020 Euro) Strafe und einer achtwöchigen Sperre verurteilt - beides greift allerdings nur, sollte Zverev (24) innerhalb eines Jahres erneut ausfällig werden.

Serena Williams, Mats Wilander und Chris Evert, allesamt Tennis-Größen, hatten schon vor Nadal härtere Sanktionen gefordert. Der 35-Jährige betonte vor dem Start ins Turnier in Kalifornien, dass er „eine gute Beziehung“ zu Zverev habe.

"Ich mag ihn und ich trainiere sehr oft mit ihm", so Nadal: "Er weiß, dass er falsch lag, und er hat das sehr früh erkannt. Das ist meiner Meinung nach das Positive für ihn."

Tennisprofis müssten „ein positives Beispiel“ sein, sagte Nadal, „besonders für die Kinder, die uns zuschauen“.