Als Gael Monfils mit einem Zweisatzsieg (7:5, 6:2) gegen Laslo Djere in das Finale des ATP-Turniers in Stockholm einzog, erreichte der Franzose einen Meilenstein in seiner Karriere.
ATP: Monfils wie Nadal! Nur Federer besser
Monfils wie Nadal! Nur Federer besser
Der 37-Jährige steht damit in der 19. Saison in Folge in mindestens einem Finale der ATP-Tour. Diese Marke hatten zuvor lediglich drei Spieler erreicht. Die aktuelle Nummer 140 der ATP-Weltrangliste hat nun mit Jimmy Connors, dessen Serie von 1971 bis 1989 ging, und Rafael Nadal (2004 bis 2022) gleichgezogen. Lediglich Roger Federer thront noch über diesem Trio. Der Schweizer hält den Rekord mit 20 Saisons in Folge mit mindestens einem Finaleinzug.
In einem Atemzug mit diesen großen Namen genannt zu werden, macht Monfils stolz. „Das Wort, das mir in den Sinn kommt, ist Konstanz, das ist cool“, kommentierte er diesen Erfolg.
Monfils vor Rückkehr in die Top100
So ganz wollte er sich jedoch nicht mit diesen Legenden des Tennissports vergleichen. „Sie haben wahrscheinlich jedes Jahr ein Turnier gewonnen und es nicht nur bis ins Finale geschafft, so wie ich“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Auf Nadal trifft diese Annahme zu, Connors verpasste in vier Jahren seiner Serie einen Finalsieg, Feder hat in zwei Jahren keinen Turniersiege stehen.
Unabhängig davon ist Monfils aber sehr glücklich über diesen Meilenstein. „Neunzehn ist nicht einfach, nicht wahr? Ich bin sehr froh, dass ich es geschafft habe.“
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Im Finale geht es am Sonntag gegen Pawel Kotow. Sollte Monfils gegen den Russen gewinnen, wäre es der zwölfte Turniersieg seiner Karriere. Als Belohnung würde der in Genf geborene Franzose wieder in die Top100 springen.