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Belastungskritik: ATP mit leichten Anpassungen

Kritik von Zverev und Co. zeigt Wirkung

Profis wie Carlos Alcaraz oder Alexander Zverev kritisieren immer wieder den vollen Spielplan. Nun kommt es zu ersten Veränderungen.
Deutschland ist mit einem klaren 3:0-Sieg gegen die Niederlande in den United Cup gestartet. Alexander Zverev und Eva Lys blicken nun voller Vorfreude auf das Duell gegen Polen.
Profis wie Carlos Alcaraz oder Alexander Zverev kritisieren immer wieder den vollen Spielplan. Nun kommt es zu ersten Veränderungen.

Die Tennisorganisation ATP hat auf die anhaltende Belastungskritik reagiert und kleinere Veränderung für die neugestartete Saison verkündet. Demnach müssen die Profis künftig vier statt bisher fünf Events der ATP-500-Kategorie spielen und insgesamt 18 statt 19 Turniere. Damit solle „mehr Flexibilität bei der Terminplanung“ geschaffen werden.

Topspieler wie Carlos Alcaraz und Alexander Zverev hatten in der Vergangenheit immer wieder deutlich kritisiert, dass die Belastung zu hoch sei. Allerdings spielen gerade die besten Athleten auch immer wieder lukrative Exhibitionmatches außerhalb des ATP-Kalenders, die keine Punkte für die Weltrangliste bringen.

Für das ATP-Ranking sind die 30 besten Athleten verpflichtet, die vier Grand Slams, neun Mastersevents, die ATP-Finals bei erfolgter Qualifikation und nun vier 500er-Turniere zu spielen, wenn sie nicht verletzt sind. Alcaraz absolvierte 2025 insgesamt 80 Tourmatches, von denen er 71 gewann. Zverev spielte sogar noch zwei Partien mehr, kassierte dabei 25 Niederlagen.

Erster Höhepunkt der neuen Saison sind die Australian Open, die am 18. Januar starten. Titelverteidiger ist in Melbourne der Alcaraz-Rivale Jannik Sinner.