Unter schwierigen Umständen und mit mehrtägiger Verzögerung haben die meisten in Dubai vom Ausbruch des Nahost-Krieges betroffenen Tennisprofis die Krisenregion inzwischen verlassen können.
Medwedew und Co. auf dem Weg nach Indian Wells
Stars verlassen Kriegsgebiet
Die Russen Daniil Medvedev, Andrej Rublev und Karen Khachanov etwa konnten Medienberichten aus ihrer Heimat zufolge über Oman aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ausreisen und sollen via Istanbul zum ATP-Masters im kalifornischen Indian Wells weiterreisen.
In den USA gehören die Russen zu den gesetzten Spielern. Durch ihre Freilose für die erste Runde haben Medvedev, Rublev und Khachanov bis zu ihren ersten Matches bei dem 1000er-Turnier mindestens bis Freitag noch einen zeitlichen Puffer.
Medvedev und Co. auf dem Weg nach Indian Wells
Angaben der Spielervereinigung ATP zufolge haben auch viele andere gestrandet gewesene Profis mittlerweile den Golfstaat sicher verlassen können. „Die große Mehrheit der Spieler, die sich in Dubai befand, ist mit ausgewählten Flügen erfolgreich abgereist“, teilte die ATP mit: „Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Spieler, Betreuerteams und Mitarbeiter bleiben unsere höchste Priorität, und wir stehen weiterhin in engem Kontakt mit den Betroffenen.“
Auch die Teilnehmer an dem Dienstag abgebrochenen Challenger-Turnier in Fudschaira/VAE würden bei ihren Bemühungen um eine Ausreise unterstützt, ließ die ATP wissen: „Unterkunft und grundlegende Versorgung werden weiterhin vom Turnier gestellt, und ein Charterflug wurde organisiert und zu 100 Prozent von der ATP finanziert, um die Abreise aus der Region zu ermöglichen, ohne dass den Spielern Kosten entstehen.“
Die in den VAE festsitzenden Profis waren nach Ende des ATP-Turniers in Dubai oder nach ihrer Anreise zum Challenger in Fudschaira vom Ausbruch des Krieges zu einem unfreiwillig verlängerten Aufenthalt am Golf gezwungen. Aufgrund der Sperrung von Lufträumen und Flughäfen in der Region gestaltete sich die Ausreise längere Zeit sehr kompliziert.