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Tennis: Spanien feiert "unmögliches Comeback" von Rafael Jódar

Spanien feiert „unmögliches Comeback“

Rafael Jódar wirbelt die Tennis-Weltspitze in diesem Jahr durcheinander. Nun gelingt ihm ein episches Comeback.
Rafael Jodar gelang ein episches Comeback
© IMAGO/Icon Sportswire
Rafael Jódar wirbelt die Tennis-Weltspitze in diesem Jahr durcheinander. Nun gelingt ihm ein episches Comeback.

Auch in Abwesenheit des weiter verletzten Carlos Alcaraz hat Spanien im Tennis allen Grund zum Jubel. Nun hat Shootingstar Rafael Jódar für Furore gesorgt und die spanische Presse mit einem epischen Comeback in Cincinnati beim Masters verzückt.

Der 19-Jährige lag gegen den Kanadier Denis Shapovalov bereits mit 7:5, 4:6, 1:5 zurück und hatte einen Matchball gegen sich. Doch dann drehte der Rechtshänder auf, gewann sechs Spiele in Serie und jubelte nach 2:56 Stunden doch noch über den Erfolg.

Jódar lässt Spanien staunen

„Ich musste heute alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Jodar danach. „Ich bin super zufrieden damit, wie ich heute meine Emotionen im Griff hatte, besonders im dritten Satz.“

Alle großen spanischen Zeitungen schauten in der europäischen Nacht genau hin und feierten die Leistung des Teenagers. Die Marca berichtete von „Jódars unmöglichem Comeback“. Auch die Mundo Deportivo feierte: „Unglaublich, was Jódar geleistet hat.“ Die Sport fügte an: „Eine unglaubliche Aufholjagd, als er eigentlich schon raus war“. Und die As fand einfach nur: „Der große Jódar.“

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Nach dem Match kam es zwischen Shapovalov und Jódar noch zu Diskussionen auf dem Platz. Denn aufgrund eines gerissenen Schnürsenkels des Spaniers wurde die Partie zwei Mal unterbrochen. Shapovalov fand, dass sein Gegenüber die Pausen zu lange ausdehnte, um zusätzlich noch etwas zu trinken.

„Das ist eine Situation, die ich ehrlich gesagt nicht beeinflussen kann. Meine Schnürsenkel sind gerissen, und ich brauchte Zeit, um neue vorzubereiten. Ich werde versuchen, für das nächste Spiel ein paar Schnürsenkel bereit zu haben oder andere Schuhe, um die Unterbrechungszeit zu verkürzen, falls das noch einmal passiert“, versicherte der Spieler aus Madrid.

Am 5. Januar wurde er in der Weltrangliste noch auf Platz 165 geführt. Doch nun ist er bereits die Nummer 15. Die Tendenz zeigt deutlich nach oben.