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Lustige Szene bei Sieg von Alexander Zverev

Zverev trotzt Fehlstart und siegt

Nach einem Fehlstart kämpft sich Alexander Zverev bei seiner Drittrundenpartie in Cincinnati zurück und erreicht das Achtelfinale.
Alexander Zverev gewinnt sein Auftaktmatch gegen den Briten Cameron Norrie mit viel Mühe in drei Sätzen und zieht damit in die dritte Runde des ATP Masters von Cincinnati ein.
Nach einem Fehlstart kämpft sich Alexander Zverev bei seiner Drittrundenpartie in Cincinnati zurück und erreicht das Achtelfinale.

Ein nervenstarker Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist rang in der dritten Runde den Franzosen Terence Atmane mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) nieder. Als nächstes trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger auf den Amerikaner Tommy Paul.

„Das war eine Steigerung gegenüber meines ersten Spiels“, sagte Zverev, der zum Auftakt beim Hartplatz-Turnier in Ohio, das er 2021 gewonnen hatte, gegen den Briten Cameron Norrie etwas Mühe hatte: „Ich bin froh, dass ich in zwei Sätzen weitergekommen bin. Er hat es einem schwer gemacht, selbst aggressiv zu spielen.“

Zverev schießt seinen Gegner ab

Zverev kam nach einem Fehlstart zurück. Atmane, der im Vorjahr ins Halbfinale vorgedrungen war, lag 3:0, 4:3 und 5:4 in Führung. Der Deutsche aber rettete sich in den Tiebreak und erlangte anschließend die Kontrolle über das Match. Ein Break gelang dem Tokio-Olympiasieger im zweiten Satz jedoch nicht, die Entscheidung fiel nach 2:09 Stunden erneut in der Verlängerung.

Für Aufsehen sorgte eine Szene beim Spielstand von 5:5: Zverev traf seinen Gegner volles Rohr am Oberkörper. Der French-Open-Sieger eilte ans Netz, reichte dem Franzosen die Hand und beide klatschten lachend ab. Nach Spielende war über die Mikrofone zu hören, wie Zverev erneut um Verzeihung bat: „Sorry für den Treffer“, sagte er. Atmane hatte nach dem Treffer gelächelt und ohne Beschwerde weiterspielen können.

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Ende August starten die US Open

Für Zverev war es der 46. Sieg der Saison – und der 20. bei einem Masters. Es ist bereits das vierte Jahr, in dem Zverev diese Marke bei 1000er-Turnieren knackt, mehr schafften nur Roger Federer, Novak Djokovic, Rafael Nadal und Andy Murray.

In Montréal hatte Zverev zum Start in seine Hartplatzsaison zuletzt einen herben Dämpfer kassiert. Dort war er im ersten Spiel nach der Finalniederlage von Wimbledon am Niederländer Tallon Griekspoor gescheitert. Die Turniere in Übersee sind die letzten Härtetests für Zverev vor den US Open (30. August bis 13. September).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)