Kuriose Panne vor Zverev-Krönung zur Nummer eins
Nichts für schwache Nerven! Zverev übersteht Krimi
Wenige Sekunden vor der Krönung von Alexander Zverev kommt es in Wien zu einer Panne. Der Deutsche muss vor dem Matchball seine Nerven im Griff halten.
Unmittelbar vor seiner Krönung wartete auf Alexander Zverev noch eine letzte, kuriose Geduldsprobe. Vor seinem Matchball in der zweiten Runde in Wien gegen den Niederländer Tallon Griekspoor kam es zu einer technischen Panne, die noch eine Pause herbeiführte. Doch der Hamburger war nicht mehr zu bremsen und feierte wenig später mit dem 6:4, 7:5 das Erreichen der Nummer eins der Weltrangliste am kommenden Montag.
Beim Stand von 6:5 im 2. Satz und 30:30 bei eigenem Aufschlag hatte der 29-Jährige den Punkt mit einem brachialen Schmetterball gewonnen und sich den Matchball gesichert. Doch als sich Zverev wieder bereitmachte, bemerkte er etwas.
Die elektronische Bande hinter Griekspoor hatte durch den harten Schlag einen Schaden bekommen und war nun schwarz. Genau in diese Richtung musste Zverev aber aufschlagen.
Zverev muss vor der Krönung warten
„Mein Gott, stell doch jetzt einfach den Balljungen davor. Das kann nicht euer Ernst sein. Das ist unfassbar“, ärgerte sich Sky-Kommentator Stefan Hempel.
Referee Manuel Messina eilte von seinem Stuhl zu der Stelle und schlug mehrmals mit der Hand auf die Fläche. Es half nichts. Auch Griekspoor schaute nicht tatenlos zu. Er trat sogar gegen die Stelle und lachte. Auf der anderen Seite stand Zverev und grinste deutlich sichtbar.
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Es wurde sogar noch kurioser: Weil es keine schnelle Lösung gab, hängte Referee Messina einfach eines der roten Turnierhandtücher über den Abschnitt der Bande und gab das Match wieder frei. Und Zverev? Der servierte durch die Mitte zu einem Ass und beendete das Match.