Anzeige
Home>Tennis>Billie Jean King Cup>

Tennis, Fed Cup: Australien und Frankreich stehen im Finale

Billie Jean King Cup>

Tennis, Fed Cup: Australien und Frankreich stehen im Finale

Anzeige
Anzeige

Frankreich und Australien im Finale

Frankreich und Australien im Finale

Dank Topspielerin Ashleigh Barty zieht Australien zum ersten Mal seit 1993 ins Fed-Cup-Finale ein. Dort geht es gegen Team Frankreich, das Rumänien besiegte.
TENNIS-FEDCUP-FRA-ROM
TENNIS-FEDCUP-FRA-ROM
© Getty Images

Die Tennisteams von Australien und Frankreich haben das Fed-Cup-Finale erreicht. Im Halbfinale setzte sich Australien in Brisbane mit 3:2 gegen Weißrussland durch und steht damit zum ersten Mal seit 26 Jahren im Endspiel. Frankreich gewann in Rouen ebenfalls 3:2 gegen Rumänien. Das Finale findet am 9. und 10. November in Australien statt.

Die "Aussies" hatten den Erfolg vor allem ihrer Topspielerin Ashleigh Barty zu verdanken. Die Weltranglistenneunte war gegen Weißrussland an allen drei Punkten beteiligt. Nach ihren beiden Einzelsiegen gewann Barty an der Seite von Samantha Stosur auch das entscheidende Doppel gegen Wiktoria Asarenka und Aryna Sabalenka 7:5, 3:6, 6:2.

Tomas Berdych
Tomas Berdych
Tomas Berdych
Die abgestürzten Tennis-Stars: Sabine Lisicki, Tomas Berdych und Eugenie Bouchard
+26
Tennis: Die heftigsten Abstürze mit Berdych, Bouchard, Lisicki und Co.

Barty ist die große Matchwinnerin

Zuvor hatte Barty gegen Azarenka (7:6, 6:3) und Sabalenka (6:2, 6:2) gewonnen. Die frühere US-Open-Siegerin Stosur unterlag jeweils - 5:7, 7:5, 3:6 gegen Sabalenka und 1:6, 1:6 gegen Azarenka.

Die Weißrussinnen hatten sich in der ersten Runde deutlich gegen das deutsche Fed-Cup-Team durchgesetzt, verpassten jedoch ihr zweites Finale nach 2017.

"Es fühlt sich unwirklich an, im Endspiel zu stehen. Ich kann mich glücklich schätzen, Teil eines solch tollen Teams zu sein", sagte Barty, die schon beim Auftaktsieg gegen die USA (3:2) alle drei Punkte geholt hatte. Stosur sagte: "Wir haben sehr hart dafür gearbeitet und als Team immer zusammengehalten."

Frankreich besiegt Rumänien um Halep

In Rouen dauerte es am Sonntag mehr als acht Stunden, bis Frankreich den Sieg gegen Rumänien unter Dach und Fach hatte. Die Weltranglistenzweite Simona Halep, die bereits ihr Auftakteinzel gegen Kristina Mladenovic gewonnen hatte, brachte Rumänien mit dem 6:7 (6:8), 6:3, 6:4 gegen Caroline Garcia mit 2:1 in Führung, anschließend glich Pauline Parmentier mit dem 6:3, 2:6, 6:2 gegen Irina-Camelia Begu zum 2:2 aus.

Die Entscheidung fiel im Doppel, das Garcia und Mladenovic nach 2:37 Stunden mit 5:7, 6:3, 6:4 gegen Halep und Monica Niculescu gewannen.

Die Australierinnen hatten 1974 ihren letzten von insgesamt sieben Titeln im Mannschaftswettbewerb der Frauen gewonnen, 1993 erreichten sie das Finale (0:3 gegen Spanien).

Titelverteidiger Tschechien und Vorjahresfinalist USA waren bereits beim Weltrunden-Auftakt der Top Acht gescheitert. Tschechien verlor in Ostrau 2:3 gegen Rumänien, die USA unterlagen Australien in Ashville/North Carolina. Deutschland hatte in Braunschweig 0:4 gegen Weißrussland verloren.