Frankreich triumphiert im Fed Cup

Frankreich triumphiert im Fed Cup

Große Freude in Frankreich. Im Fed-Cup-Finale in Perth gelingt den Französinnen gegen die australischen Gastgeberinnen im entscheidenden Doppel der Sieg.
Caroline Garcia und Kristina Mladenovic haben im Fed-Cup-Finale den entscheidenden Punkt erzielt
Caroline Garcia und Kristina Mladenovic haben im Fed-Cup-Finale den entscheidenden Punkt erzielt
© Getty Images
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
am 10. Nov

Frankreich hat zum dritten Mal den Fed Cup gewonnen. Im Finale in Perth setzten sich die Französinnen gegen die Gastgeberinnen um die Weltranglistenerste Ashleigh Barty knapp mit 3:2 durch.

Zuvor hatte Frankreich den traditionsreichen Mannschaftswettbewerb, der in diesem Jahr zum letzten Mal im alten Modus ausgetragen wurde, 1997 und 2003 gewonnen.

Den entscheidenden Punkt holte das Doppel Caroline Garcia/Kristina Mladenovic durch ein 6:4, 6:3 gegen Barty/Samantha Stosur. Nach dem Zwischenstand von 1:1 nach dem ersten Tag hatte Barty etwas überraschend ihr Einzel 6:2, 2:6, 6:7 (1:7) gegen Mladenovic verloren. Anschließend glich Ajla Tomljanovic mit einem 6:4, 7:5 gegen Pauline Parmentier zum zwischenzeitlichen 2:2 aus. 

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Australien hat den Fed Cup insgesamt siebenmal gewonnen, zuletzt allerdings 1974. Die deutsche Auswahl war im Viertelfinale gegen Weißrussland (0:4) ausgeschieden.

Neuer Modus im nächsten Jahr

Ab dem kommenden Jahr kämpfen die Tennisspielerinnen im Mannschaftswettbewerb bei einem sechstägigen Event um den Titel, gespielt wird von 2020 bis 2022 in Budapest auf Sand. Der neue "World Cup of Tennis" wird von bislang acht Mannschaften in der Weltgruppe auf 20 Nationalteams ausgeweitet. 

16 Mannschaften, darunter auch die deutsche, spielen in einer Qualifikation (7./8. Februar) acht von zwölf Plätzen für das Finale (14. bis 19. April) aus. Die übrigen vier Tickets gehen an die diesjährigen Finalisten Australien und Frankreich, Gastgeber Ungarn sowie einen Wildcard-Starter.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 18 Millionen Dollar (rund 16 Millionen Euro), zwölf gehen an die Spielerinnen, sechs an die nationalen Verbände.

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