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Fall Novak Djokovic - Nadal äußert sich zum Australien-Krimi: "Australian Open viel wichtiger"

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Fall Novak Djokovic - Nadal äußert sich zum Australien-Krimi: "Australian Open viel wichtiger"

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Nadal hat genug vom Djokovic-Drama

Nadal hat genug vom Djokovic-Drama

Für Rafael Nadal sind die Australien Open weitaus wichtiger als die Teilnahme eines einzelnen Spielers. Mit vielen Dingen, die Novak Djokovic zuletzt tat, ist er nicht einverstanden. Auch Naomi Osaka äußert sich.
Australiens Einwanderungsminister Alex Hawke gab am Freitag bekannt, dass dem Serben die Einreiseerlaubnis erneut aberkannt wird.
SID
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von SID

Top-Tennisspieler Rafael Nadal hat sich kritisch über die Posse um die Australien-Einreise des serbischen Superstars Novak Djokovic geäußert.

„Die Australian Open sind viel wichtiger als jeder einzelne Spieler“, sagte der Spanier, der wie viele andere Profis beklagt, dass der Fall das Interesse am ersten Grand-Slam-Turnier der Saison überschattet.

Der ungeimpfte Weltranglistenerste Djokovic kämpft in Australien weiterhin juristisch gegen seine Ausweisung, um bei den am Montag beginnenden Australian Open seinen Titel verteidigen zu können.

Nadal mit Djokovic nicht einverstanden

Nadal respektiert nach eigenen Angaben seinen Dauerrivalen „als Person, natürlich, und ohne Zweifel als Sportler“, ist jedoch „mit vielen Dingen, die Novak in den letzten Wochen getan hat, nicht einverstanden“.

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Sowohl Nadal als auch Djokovic im Falle einer Aufenthaltserlaubnis könnten in Melbourne ihren 21. Grand-Slam-Titel gewinnen und damit einen Rekord aufstellen.

Osaka bezeichnet Djokovic-Affäre als bedauerlich

Die frühere Weltranglistenerste Naomi Osaka bezeichnete die Djokovic-Affäre unterdessen in Melbourne als „bedauerlich“.

Die Titelverteidigerin empfindet es als traurig, dass man sich „an diesen großartigen Spieler“ nunmehr wegen dieses Falles erinnere und nicht mehr aufgrund seiner Erfolge auf dem Tennisplatz.

Dennoch denkt die Japanerin, dass es nicht die Sache der Tennisspieler, „sondern die der Regierung ist, zu entscheiden, wie Australien damit umgeht“, sagte Osaka.