Anzeige
Home>Tennis>Grand Slams>

Tennis, Wimbledon: Oscar Otte rückt in die Setzliste auf Rang 32 vor nach Absage von Monfils

Grand Slams>

Tennis, Wimbledon: Oscar Otte rückt in die Setzliste auf Rang 32 vor nach Absage von Monfils

Anzeige
Anzeige

Otte erstmals in Wimbledon gesetzt

Otte erstmals in Wimbledon gesetzt

Sein steiler Aufstieg hat den Kölner Tennisprofi Oscar Otte in die Setzliste von Wimbledon geführt.
Zweites Rasenfinale, zweite klare Niederlage. Der Tennis-Weltranglistenerste Daniil Medvedev hat gegen den Polen Hubert Hurkacz den Titel in Halle verpasst.
SID
SID
von SID

Sein steiler Aufstieg hat den Kölner Tennisprofi Oscar Otte in die Setzliste von Wimbledon geführt. (SERVICE: Wimbledon bricht mit Tradition)

Nach der Absage des Franzosen Gael Monfils wird der 28-Jährige beim Grand-Slam-Höhepunkt ab Montag auf Rang 32 geführt und geht damit zu Beginn sicher den Top-Spielern aus dem Weg.

Zum Auftakt trifft Otte, der in Abwesenheit des verletzten Olympiasiegers Alexander Zverev (Hamburg) die deutsche Nummer eins ist, auf den Münchner Peter Gojowczyk.

Deutscher Tennis-Star verbessert sich von Rang 151 auf 37

Vor einem Jahr stand Otte auf Platz 151 der Weltrangliste und gab nach drei Siegen in der Qualifikation sein Debüt im Hauptfeld von Wimbledon. Wenige Wochen später gelang ihm mit dem Einzug ins Achtelfinale der US Open der Durchbruch. In diesem Jahr bestätigte er die Leistungen mit den Halbfinals in München, Stuttgart und Halle/Westfalen. (SERVICE: Das ATP-Ranking)

„Diese Leistungen kommen nicht aus dem Nichts. Ich habe die letzten Jahre immer gutes Tennis gespielt. Es hat nur ein wenig die Kontinuität gefehlt“, sagte Otte dem Kölner Stadtanzeiger: „Aber damit, dass es so schnell geht, hätte ich doch nicht gerechnet.“

Im All England Club profitiert Otte (ATP-Ranking 37) von Zverevs und Monfils' Absagen, zudem sind drei vor ihm platzierte Russen - darunter der Weltranglistenerste Daniil Medwedew - wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine ausgeschlossen. Weitere Punkte kann er in Wimbledon nicht sammeln, die ATP entzog dem Turnier nach der Entscheidung gegen Russen und Belarussen den Weltranglistenstatus.

Das sei „natürlich schade“, sagte Otte, „dafür gibt es ein bisschen mehr Geld, das ist ein netter Bonus. Und es werden alle Spieler Punkte verlieren, nicht nur einer.“ 2021 hatte er nach der überstandenen Quali die zweite Runde erreicht und verlor dort gegen den zweimaligen Wimbledonsieger Andy Murray aus Großbritannien in fünf Sätzen.