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French Open: Tennis-Drama um Nr. 1 der Welt - Djokovic zeigt Größe!

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French Open: Tennis-Drama um Nr. 1 der Welt - Djokovic zeigt Größe!

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Drama um Nr. 1 - Djokovic zeigt Größe

Im Halbfinale der French Open kommt es zum lang ersehnten Gigantenduell zwischen Carlos Alcaraz und Novak Djokovic auf dem Programm. Überschattet wird das Match jedoch von einem Schockmoment in Satz drei.
Nach seinem Sieg in der zweiten Runde der French Open machte Novak Djokovic eine kontroverse politische Aussage bezüglich des Kosovos. Trotz zahlreicher Kritik steht der Serbe zu seiner Nachricht.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Was für ein Drama im lange erwarteten Gigantenduell zwischen Novak Djokovic und Carlos Alcaraz.

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Als der 3:1-Erfolg (6:3, 5:7, 6:1, 6:1) des Serben im Halbfinale der French Open feststand, reagierte das Publikum mit Pfiffen und Buh-Rufen. Zuvor hatten die Zuschauer ein echtes Drama um Alcaraz miterlebt.

Nach 2:28 Stunden Spielzeit kam es zum Schockmoment. Beim Stand von 1:1 nach Sätzen und einer 1:0-Führung des Spaniers im dritten Satz wurde die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste plötzlich von Krämpfen heimgesucht.

„Erst mal, es war viel Pech für Carlos. Das Letzte, was man will, ist es, Krämpfe zu haben“, fühlte Djokovic im Sieger-Interview mit seinem Gegner und fügte hinzu: „Das tut mir wahnsinnig leid. Ich hoffe, er kommt bald gesund zurück.“ Zugleich prophezeite der Serbe seinem 16 Jahre jüngeren Rivalen noch viele künftige Titel in Paris.

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Alcaraz‘ Titel-Premiere bei den French Open muss aber mindestens ein weiteres Jahr warten: Bei Aufschlag Djokovic konnte der 20-Jährige wegen Beschwerden in der rechten Wade nicht mehr weiterspielen. Alcaraz verlor das Spiel und rief vor seinem eigenen Aufschlagspiel nach medizinischer Behandlung. „Ich kann so nicht spielen“, kommentierte er seinen Zustand in jenem Moment.

Zuschauer pfeifen nach Spielverlust

Besonders bitter: Da er das Medical Timeout nicht während eines Seitenwechsels beantragte, wurde das Aufschlagspiel gemäß den Regularien automatisch seinem Gegner zugesprochen, womit Djokovic 2:1 in Führung ging. Das Publikum reagierte mit lautstarken Pfiffen und Buh-Rufen auf diese Entscheidung.

Nach der Erklärung durch die Schiedsrichterin wurde das Spiel fortgesetzt, wobei Alcaraz weiter mit seinem Körper zu kämpfen hatte. Djokovic zog im Anschluss davon und sicherte sich den dritten Satz klar und deutlich mit 6:1. „Höchster Respekt vor Carlos. Wir waren beide körperlich am Limit am Ende des zweiten Satzes. Ich habe mich überhaupt nicht fit gefühlt“, gestand der Serbe.

Djokovic weiter auf Rekordkurs

In der Folge versuchte der Spanier nochmal alles, konnte den Finaleinzug des Serben aber nicht mehr verhindern. Nach seiner Behandlung konnte Alcaraz nur noch ein Spiel gewinnen - zum zwischenzeitlichen 1:5 im vierten Satz.

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Im Finale trifft Djokovic nun auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Alexander Zverev und Casper Ruud (im SPORT1-Liveticker). Sollte Djokovic im siebten Paris-Finale seinen dritten Titel in Roland Garros holen, wäre er mit 23 Titeln alleiniger Rekord-Grand-Slam-Sieger vor Rafael Nadal.

Zudem hat Djokovic einen Uralt-Rekord von Chris Evert eingestellt. Es ist das 34. Grand-Slam-Finale für den 36-Jährigen. Damit hat er mit der US-Amerikanerin gleichgezogen, die bislang den alleinigen Finalrekord in der Open Era (seit 1968) hielt.

Alcaraz droht Verlust der Nummer 1

Alcaraz, der vergangenes Jahr im Viertelfinale an Alexander Zverev gescheitert war, muss hingegen weiter auf seinen zweiten Grand-Slam-Titel nach den US Open 2022 warten.

Er verlor im zweiten Duell erstmals in seiner Karriere gegen Djokovic und muss nun auch fürchten, vom Serben als Nummer 1 der Welt abgelöst zu werden, sollte dieser am Sonntag triumphieren. Djokovic ginge dann in seine 388. Woche als Spitzenreiter der Weltrangliste.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)