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Ohnmächtig? Schreckmoment in Wimbledon - Wu Yibing aus China offenbar mit Herzproblemen

Schreckmoment in Wimbledon

In der ersten Runde von Wimbledon bekommt es Wu Yibing mit Frances Tiafoe zu tun. Dabei sorgt der Chinese für eine bange Situation.
Wu Yibing sorgt bei seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon für einen Schockmoment
Wu Yibing sorgt bei seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon für einen Schockmoment
© IMAGO/Shutterstock
In der ersten Runde von Wimbledon bekommt es Wu Yibing mit Frances Tiafoe zu tun. Dabei sorgt der Chinese für eine bange Situation.

Schreckmoment in Wimbledon!

Im Erstrundenduell zwischen Frances Tiafoe und Wu Yibing setzte sich der US-Amerikaner klar in drei Sätzen (7:6, 6:3, 6:4) durch. Viel wichtiger war nach dem Match jedoch der Gesundheitszustand seines Gegners aus China.

Was war passiert? Beim Stand von 0:2 im zweiten Satz aus Sicht Yibings hatte der Asiate über Atembeschwerden geklagt. Die aktuelle Nummer 73 der ATP-Weltrangliste wurde nach einer ersten Untersuchung für ein dreiminütiges Medical Break in die Kabine gebracht, das in der Folge auf 15 Minuten verlängert wurde.

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Laut ESPN war Yibing in der Kabine ohnmächtig geworden. Tiafoe bekam während seiner Wartezeit keine Informationen über den Gesundheitszustand seines Gegners.

„Nein, ich hatte keine Ahnung, was los war. Ich dachte nur: Mann, das ist wild“, beschrieb der 25-Jährige die Situation hinterher. „Dann erzählte er (Yibing, Anm. d. Red.) mir, dass sein Herz einen Schlag aussetzte. Er hatte Probleme mit seinem Herzen und so weiter. Es fühlte sich an, als würde er dort zusammenbrechen“, gab er das kurze Gespräch mit Yibing vor dessen Verschwinden in die Kabine wieder.

Yibing hat ATP-Geschichte geschrieben

Nach der Behandlungszeit kam Yibing wieder auf den Platz und setzte das Spiel fort. Der BBC-Kommentator zeigte sich erleichtert. „Er wird weitermachen, das ist großartig.“ Sein Co-Kommentator war laut The Sun jedoch skeptischer: „Ich bin sehr überrascht.“

Am Ende verlor Yibing das Match, zeigte aber in den Spielen nach der Behandlungspause keine sichtbaren Folgen. „Ich war froh, dass es ihm gut ging und dass er das Spiel zu Ende bringen und ein hohes Niveau spielen konnte. Ich fand die letzten beiden Sätze hochklassig“, so Tiafoe weiter.

Trotz des Ausscheidens in Runde eins in Wimbledon hat Yibing bereits seine Spuren auf der ATP-Tour hinterlassen.

Bei den US Open im vergangenen Jahr war er der erste Chinese, der in der Open Era (seit 1968) ein Einzelmatch bei einem Grand Slam gewinnen konnte.

Zudem stand er im vergangenen Februar als erster Vertreter seiner Nation im Finale eines ATP-Turniers in der Open Era.