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Wimbledon-Ausraster: „Werde dich verklagen!“ - Tennis-Star wütet gegen Schiedsrichter

„Dann werde ich dich verklagen“

Matteo Berrettini und Lorenzo Sonego rutschen auf dem nassen Platz in Wimbledon immer wieder aus und wollen abbrechen - dürfen das aber zunächst nicht. Bei Berrettini sorgt das für Frust, welchen er am Schiedsrichter auslässt.
Matteo Berrettini hat bei dem Platzverhältnissen in Wimbledon mit Stürzen zu Kämpfen
Matteo Berrettini hat bei dem Platzverhältnissen in Wimbledon mit Stürzen zu Kämpfen
© IMAGO/Shutterstock
Matteo Berrettini und Lorenzo Sonego rutschen auf dem nassen Platz in Wimbledon immer wieder aus und wollen abbrechen - dürfen das aber zunächst nicht. Bei Berrettini sorgt das für Frust, welchen er am Schiedsrichter auslässt.

Auch in diesem Jahr sorgt der Rasenklassiker in Wimbledon wegen der äußeren Witterungsbedingungen wieder für reichlich Gesprächsstoff und Unmut.

So auch am vergangenen Mittwoch, als sich die beiden Italiener Matteo Berrettini und Lorenzo Sonego gegenüberstanden. Schon am Vortag war ihr Erstrunden-Match wegen Regens abgebrochen worden, aber auch am Folgetag waren die Bedingungen schlecht.

Im Tiebreak des dritten Satzes rutschte Tennis-Star Berrettini aus und stürzte. Kurze Zeit später war es dann sein Gegenüber Sonego, der ebenfalls ausrutschte. In der Folge wollten Beide das Match abbrechen und diskutierten mit dem Schiedsrichter.

Dieser kam nach einer erneuten Überprüfung des Platzes aber zu dem Schluss, weiterzuspielen. Auf den benachbarten Plätzen wurde schließlich auch noch gespielt.

Regen in Wimbledon: Nächster Sturz sorgt für Match-Abbruch

Bei Berrettini, der in der Vergangenheit schon häufiger von Verletzungen ausgebremst wurde, sorgte das für Frust. „Wenn ich mich verletze, werde ich dich verklagen“, schrie der Italiener in Richtung des Referees, blieb damit aber erst einmal erfolglos - bis sein Gegenüber erneut ausrutschte und stürzte.

Das Match wurde schließlich zu Beginn des vierten Satzes (6:7, 6:3, 7:6, 1:1 für Berrettini) abgebrochen und am Donnerstag wiederholt. Bei bestem Wetter und einwandfreien Bedingungen holte sich Berrettini schließlich den vierten Satz mit 6:3 und gewann die Partie somit schlussendlich.

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Dass das Match am Vortag jedoch gegen den ausdrücklichen Willen beider Spieler fortgeführt wurde, sorgte für Ärger. „Wenn beide Spieler sich einig sind, dass die Bedingungen zu gefährlich sind, sollte es wirklich nicht so lange dauern, bis abgebrochen wird“, schrieb Tennis-Journalist Tumaini Carayol und erntete Zuspruch.

Schweiz-Star Stan Wawrinka (38) pflichtete ihm bei. „Ja. Das ist verrückt“, kommentierte der dreimalige Grand-Slam-Champion.

Berrettini schlug in der dritten Runde Alexander Zverev und schied im Achtelfinale gegen den an Nummer 1 gesetzten Spanier Carlos Alcaraz raus.