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French Open: Hartes Durchgreifen nach Fan-Fehlverhalten! Alkoholverbot auf den Tribünen

Alkoholverbot bei den French Open

Das Fehlverhalten einiger Fans bei den French Open zieht nun Konsequenzen nach sich. Die Veranstalter wollen härter durchgreifen und verbieten Alkohol auf den Tribünen.
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Das Fehlverhalten einiger Fans bei den French Open zieht nun Konsequenzen nach sich. Die Veranstalter wollen härter durchgreifen und verbieten Alkohol auf den Tribünen.

Die Veranstalter der French Open ziehen Konsequenzen aus dem Fehlverhalten einiger Zuschauer. „Wir werden mit Blick auf den Respekt für die Spieler und das Spiel unnachgiebig sein“, kündigte Turnierdirektorin Amélie Mauresmo bei einer Medienrunde am Donnerstag an.

Die ehemalige Weltklassespielerin wies die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter an, „die Menge“ strenger „unter Kontrolle zu halten“ und drohte mit Rausschmiss. Fans, die Gegenstände auf Spieler und Spielerinnen werfen, würden sofort aus den Stadien verwiesen werden. Zudem soll Alkohol auf den Tribünen ab sofort konsequent verboten sein.

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Bei den diesjährigen French Open waren die Fans in Paris bereits mehrfach negativ aufgefallen. Unter anderen hatte sich der Belgier David Goffin, den Alexander Zverev am Donnerstag in der zweiten Runde besiegte, nach seinem Auftaktsieg beschwert.

Kaugummi-Eklat: Täter wird gesucht

Er sei von der Tribüne aus mit einem Kaugummi bespuckt worden, monierte Goffin. Laut Mauresmo werde der Täter gesucht und die Sicherheit in den Stadien verstärkt.

Über das Verhalten einiger Zuschauer hatten sich auch Angelique Kerber und Titelverteidigerin Iga Swiatek beklagt. Kerber (Kiel) fühlte sich bei ihrer Auftaktniederlage im ersten Satz von einem Zwischenruf von der Tribüne irritiert. Swiatek (Polen) richtete nach ihrem knappen Sieg über Naomi Osaka (Japan) am Mittwoch einen flehenden Appell an die Fans, die Spielerinnen nicht während der Ballwechsel zu stören.

Ob Mauresmos Maßnahmen Besserung bringen, wird sich zeigen. Alkohol jedenfalls wird rund um die Plätze im Stade Roland Garros weiter verkauft, darunter auch Bier an mobilen Ständen.

Goffin jedenfalls begrüßte die Ansage. „Die Leute kommen, um Spaß zu haben, aber manchmal gehen sie zu weit“, sagte er: „Hoffentlich haben Amelies Entscheidungen gute Auswirkungen, denn wenn es so weiter geht, weiß man nie, was passiert. Vielleicht sagen sie: ‚Das war ja okay in diesem Jahr, dann probieren wir nächstes und dann übernächstes Jahr mehr aus.‘ Man weiß nie, vielleicht kommt dann jemand mit Böllern.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)