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French Open: Schiri-Fehler mit fatalen Folgen für Zverev

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French Open: Schiri-Fehler mit fatalen Folgen für Zverev

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Schiri-Fehler mit fatalen Folgen

Bei der Niederlage von Alexander Zverev gegen Carlos Alcaraz gibt es im fünften Satz im Finale der French Open eine strittige Schiedsrichterentscheidung. Zum Nachteil des Deutschen.
Alexander Zverev im Disput mit dem Schiedsrichter
Alexander Zverev im Disput mit dem Schiedsrichter
© IMAGO/MAXPPP
Benjamin Bauer
Benjamin Bauer
Bei der Niederlage von Alexander Zverev gegen Carlos Alcaraz gibt es im fünften Satz im Finale der French Open eine strittige Schiedsrichterentscheidung. Zum Nachteil des Deutschen.

Alexander Zverev war nah dran, den lang ersehnten Siegerpokal bei einem Grand-Slam-Turnier zu holen. Doch sein Gegner Carlos Alcaraz und auch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters standen dem Gewinn im Weg.

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Am Ende musste der gebürtige Hamburger in einem packenden Endspiel der French Open seinem Widersacher Alcaraz zum Sieg gratulieren. In einem Achterbahn-Match gegen den Spanier hieß es am Ende 3:6, 6:2, 7:5, 1:6, 2:6 gegen Zverev.

Im fünften Satz, es waren knapp vier Stunden gespielt, fighteten beide Spieler und schickten sich in die letzten Winkel des Platzes, doch eine wichtige Rolle nahm mit Stuhlschiedsrichter Renaud Lichtenstein eine sitzende Person ein. Eine Entscheidung des französischen Unparteiischen sorgte für Zündstoff.

Schiedsrichter überstimmt

Beim Stand von 1:2 im fünften Satz aus Zverevs Sicht und zwei Breakbällen für den gebürtigen Hamburger servierte Alcaraz einen zweiten Aufschlag durch die Mitte. Der Linienrichter gab den Ball aus, doch Stuhlschiedsrichter Lichtenstein eilte von seinem Stuhl und gab nach Überprüfung des Abdrucks den Ball gut.

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Zverev monierte diese Entscheidung vehement, musste diese aber akzeptieren. Regelkonform gab es eine Wiederholung des Punktes, Alcaraz drehte sein Aufschlagspiel und blieb vorn. Statt Break und 2:2 hieß es 3:1 für Alcaraz.

„Überraschenderweise jetzt kein Hawkeye - was ist da los? Das ist gar nicht gut“, regte sich Boris Becker während der Live-Übertragung auf Eurosport auf.

Auf die Entscheidung des Schiedsrichters angesprochen gab sich Zverev auf der Pressekonferenz nach der Partie sportlich: „Ja, am Ende ist es frustrierend, aber es ist, wie es ist. Schiedsrichter machen Fehler. Sie sind auch nur Menschen, und das ist in Ordnung. Aber natürlich wünscht man sich in so einer Situation, dass es keine Fehler gibt.“

„Nicht zu fassen!“ Becker regt sich auf

Eine Aufklärung über die TV-Kameras, wie sonst bei engen Bildern üblich, blieb zunächst aus. Erst später wurde publik, dass der zweite Aufschlag zwei Millimeter neben der Linie im Aus war. Auch im US-Fernsehen zeigte NBC die Fehlentscheidung.

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Bei den French Open wird kein Hawk-Eye, das Kamerasystem zur Ballüberprüfung, eingesetzt, der Stuhlschiedsrichter hat letztlich zu entscheiden. In diesem Falle ein Fehler mit fatalen Folgen für Zverev.

„Nicht zu fassen! Das gibt es doch nicht“, legte Becker nach, als er die Bilder des um Millimeter im Aus gelandeten Balles sah.

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Es dauerte nicht lange und es gab in den sozialen Medien erste Reaktionen zu der Fehlentscheidung. „Die Spieler haben normalerweise Recht. Shotspot zeigte, dass Zverev die Markierung richtig sah (...). Gut, dass wir diese Schiedsrichter los sind. Setzt die Maschinen immer ein“, forderte mit Andy Roddick eine ehemalige Nummer eins der Welt bei X.

Zverev muss warten

Zverevs nun schon langjährige Jagd nach dem Grand-Slam-Triumph geht weiter, nachdem er auch seinen 36. Anlauf bei einem Major nicht krönen konnte. 2020 hatte er bei den US Open sein erstes Grand-Slam-Endspiel gegen Dominic Thiem nach 2:0-Satzführung verloren. Damals fehlten ihm zwei Punkte zum Turniersieg.

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2022 war er in Paris in Topform, ehe ihm im Halbfinale von Roland Garros gegen Rafael Nadal im Tiebreak des zweiten Satzes mehrere Außenbänder im rechten Sprunggelenk rissen.