Es war ein Sieg, der emotional höchst aufgeladen war - und Barbora Krejcikova konnte und wollte es nicht verbergen.
Wimbledon-Siegerin bricht hinter den Kulissen in Tränen aus
Siegerin bricht in Tränen aus
Am „besten Tag meiner Karriere und meines ganzen Lebens“ setzte sich die Tschechin in 1:56 Stunden mit 6:2, 2:6, 6:4 gegen die Italienerin Jasmine Paolini durch und feierte ihren zweiten Grand-Slam-Triumph. Am selben Ort, an dem 26 Jahre zuvor auch ihre früh verstorbene Mentorin Jana Novotna ihre Karriere gekrönt hatte.
Bei einem Pflichttermin nach dem Finale wurde Krejcikova daran erinnert: Als sie für das offizielle Siegerinnenfoto vor der Ehrentafel der Champions der Vergangenheit posierte, zeigte Turnierchefin Debbie Jevans auf die Zeile mit Novotna. Krejcikova brach darauf in Tränen aus - nicht zum ersten Mal im Lauf des Turniers.
Krejcikova dankt verstorbener Mentorin Novotna
„Sie war diejenige, die mein Potenzial gesehen hat“, hatte Krejcikova schon unmittelbar nach dem Endspiel gesagt: „Bevor sie verstorben ist, hat sie mir gesagt, ich solle einen Grand Slam gewinnen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich die gleiche Trophäe gewinnen würde wie sie 1998.“
Novotna ist in London in besonderer Erinnerung: Ihre Tränen nach dem verlorenen Finale 1993 gegen Steffi Graf und der tröstende Zuspruch der Herzogin von Kent waren einer der berühmtesten Momente der Turniergeschichte. Ihr Final-Triumph im dritten Anlauf rührte die Herzen umso mehr - wie nun auch der ihr gewidmete Sieg ihrer Schülerin.